DEL2

Bei den Eisbären Regensburg: Dresdner Eislöwen krallen sich drei Punkte

Vladislav Filin (r.) gelang der entscheidende Treffer für die Dresdner Eislöwen in Regensburg.

Vladislav Filin (r.) gelang der entscheidende Treffer für die Dresdner Eislöwen in Regensburg.

Dresden. Nach dem knappen Heimsieg im Spitzenspiel gegen Kaufbeuren haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag bei den Eisbären Regensburg nachgelegt. Das Team von Trainer Andreas Brockmann setzte sich trotz personeller Probleme vor 3512 Zuschauern in der Donau-Arena mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) durch. Mit dem dritten Sieg in Folge verteidigen die Elbestädter auch ihren dritten Tabellenplatz. Bereits am Dienstag geht es für die Blau-Weißen mit dem Sachsenderby im Crimmitschauer Sahnpark weiter.

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„Im ersten Drittel haben wir nicht gut gespielt, waren viel zu passiv, haben uns auch nicht gut bewegt. Das Positive zumindest aber war, dass wir hinten nicht viel zugelassen haben. Im zweiten und dritten Abschnitt war unser Spiel deutlich besser, auch wenn wir nach wie vor viele Chancen für ein Tor brauchen“, so das Fazit von Andreas Brockmann, der aber auch betonte: „Es ist für uns ein sehr, sehr wichtiger Sieg, denn es ist alles eng und wir haben jetzt eine Auswärtsserie vor uns.“

Neben dem ohnehin verletzten Timo Walther (Hand) musste Andreas Brockmann auch noch auf den angeschlagenen Kapitän Jordan Knackstedt sowie den jungen Ricardo Hendreschke (beide Unterkörperverletzung) verzichten.

Furioser Auftakt ins letzte Drittel

Die Eislöwen hatten etwas Mühe, ihren Rhythmus zu finden. Dagegen legten die Regensburger einen guten Start hin, hatten mehr Spielanteile und konnten sich einige Chancen erarbeiten. Doch den gut aufgelegten Janick Schwendener im Dresdner Gehäuse konnten sie nicht überwinden. Der Ex-Regensburger Yannick Drews gab in der Pause zu: „Im ersten Drittel waren wir nicht richtig da, da hat uns Schwendi gerettet. Wir müssen jetzt mehr unsere Beine bewegen und mehr Scheiben zum Tor bringen.“

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Das versuchten die Gäste nun auch, doch zunächst scheiterte Philipp Kuhnekath (25.) erstmal am Pfosten. Und fünf Minuten später musste Janick Schwendener dann doch hinter sich greifen. Lars Schiller hatte von der blauen Linie abgezogen und Kyle Osterberg war im Slot zur Stelle und fälschte die Scheibe zur 1:0-Führung ins Tor ab. Aber die Antwort der Dresdner ließ nicht lange auf sich warten. Nach Vorarbeit von Adam Kiedewicz und David Rundqvist beförderte Johan Porsberger die Scheibe zum 1:1-Ausgleich (33.) über die Linie. Ein anschließendes Unterzahlspiel überstanden die Brockmann-Männer ohne Gegentreffer.

Und nach dem zweiten Pausentee kamen die Blau-Weißen furios aus der Kabine. Ganze neun Sekunden brauchten sie lediglich, um dem Aufsteiger aus der Oberpfalz eine eiskalte Dusche zu verpassen. Nach Vorlage von Tomas Andres markierte Vladislav Filin die 2:1-Führung für die Elbestädter. Wie sich danach zeigte, war das der Siegtreffer in dieser Partie. Die Gäste ließen nichts mehr zu. Filin traf in der 59. Minute sogar ins leere Regensburger Gehäuse, aber das Tor fand keine Anerkennung. So blieb es beim knappen Resultat.

Von Astrid Hofmann

DNN

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