3. Liga

3:0! Erzgebirge Aue feiert gegen Meppen ersten Saisonsieg

Tom Baumgart (mi.) erzielt hier das 1:0 für den FC Erzgebirge Aue.

Tom Baumgart (mi.) erzielt hier das 1:0 für den FC Erzgebirge Aue.

Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat seine Leidenszeit in der 3. Fußball-Liga beendet. Am zehnten Spieltag feierte der in der Länderspielpause neu formierte Zweitliga-Absteiger den ersten Sieg. Im ersten Drittliga-Spiel nach dem Rücktritt von Präsident Helge Leonhardt und der Trennung von Cheftrainer Timo Rost kamen die Sachsen am Freitagabend zu einem 3:0 (2:0)–Sieg gegen den SV Meppen. In einem kampfbetonten Spiel erzielten Tom Baumgart (31.), Dimitrij Nazarov (45.+4) und Steffen Nkansah (49.) vor 5480 Zuschauern im Erzgebirgsstadion die Treffer für die Mannschaft von Interimstrainer Carsten Müller.

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Der 50-Jährige, der seinen Einstand mit einem 2:1-Erfolg im Sachsenpokal bei Oberligist FC Eilenburg am vergangenen Sonntag gegeben hatte, nahm im Vergleich zur 1:3-Niederlage am neunten Spieltag bei 1860 München vier Wechsel vor. In das Tor kehrte Stammkeeper Martin Männel zurück, zudem begannen Nazarov, Marco Schikora und Lenn Jastremski.

Nazarov mit Tor des Monats?

Nach einem vorsichtigen Abtasten erzielte Aue mit der ersten richtigen Chance gleich die Führung. Maximilian Thiel tankte sich im Strafraum durch und überlupfte auch den Meppener Schlussmann Jonas Kersken, sodass der freie Baumgart den Ball nur noch über die Linie nicken musste. Kurz darauf hatte Meppens Torjäger Marvin Pourie zwei große Möglichkeiten zum Ausgleich, verzog dabei einmal und traf danach nur die Latte.

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In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde zunächst ein Schikora-Treffer zurückgenommen, ehe Nazarov mit einer Direktabnahme aus rund 20 Metern den Ball ins lange Eck hämmerte und sich für das Tor des Monats bewarb. Vier Minuten nach Wiederanpfiff sorgte dann Nkansah nach einer Ecke für eine Vorentscheidung, die selbst durch die Rote Karte des zuvor sehr agilen Maximilian Thiel in der 62. Minute nicht in Gefahr geriet. Meppen drückte zwar, traf aber durch Samuel Abifade in der 66. Minute nur den Außenpfosten.

Von dpa

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