Handball

22:30 in Eisenach: HC Elbflorenz im Derby chancenlos

Dresdens Trainer Rico Göde (r.) und seine Spieler waren am Freitagabend arg deprimiert.

Dresdens Trainer Rico Göde (r.) und seine Spieler waren am Freitagabend arg deprimiert.

Dresden. Das war ein bitterer Abend für die Handballer des HC Elbflorenz. Das Team von Cheftrainer Rico Göde ging im Ostderby gegen den ThSV Eisenach vor 1469 Zuschauern mit 22:30 (11:16) regelrecht baden. Es war im fünften Spiel die dritte Niederlage, aber die erste in der heimischen Arena. Am kommenden Freitag geht es bei der noch sieg- und punktlosen HSG Konstanz weiter. Dann sollte ein Erfolg Pflicht sein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ansprache hilft nicht

Das Spiel startete schon nach 35 Sekunden mit einem Siebenmeter für die Gäste, doch Fynn Hangstein scheiterte an Merino Mallwitz. Auf der anderen Seite konnte wenig später Philipp Jungemann die Dresdner mit 1:0 in Führung bringen. Ein Fingerzeig für den weiteren Spielverlauf war das jedoch nicht. Im Gegenteil, nun diktierten immer mehr die Eisenacher das Geschehen auf der Platte. Mit einem starken Erik Töpfer im Tor setzte sich der Tabellenzweite auf 5:2 (8.) ab und zwang Rico Göde zur ersten Auszeit.

Wirklich geholfen haben seine Worte aber offenbar nicht. Die Gäste hielten die Betriebstemperatur weiter hoch, während die Hausherren noch nicht wirklich im Derby-Modus spielten. Auch Marino Mallwitz bekam zu wenig Bälle zu fassen. Das Göde-Team leistete sich zu leichte Ballverluste, gewann zu wenig Zweikämpfe und auch die Chancenverwertung war nicht hitverdächtig. Dagegen agierten die Eisenacher in der Offensive sehr effektiv, setzten sich auf 12:7 (20.) ab und sie hielten diesen Vorsprung bis zur Pause.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Elbflorenz bleibt unten

Nach dem Seitenwechsel wollten die Dresdner das Blatt wenden, kamen zunächst etwas besser in die Zweikämpfe und verkürzten auf 13:16 (33.). Auch Marino Mallwitz steigerte sich (10 Paraden insgesamt). Aber schon zehn Minuten später zeigte sich deutlich, dass für die Göde-Männer in diesem Derby nicht viel zu holen war. Zu unpräzise die eigenen Pässe, zu löchrig die Abwehr und vor allem zu schlecht die Chancenverwertung. Dagegen boten die Eisenacher eine starke Leistung und zeigten, dass sie zu Recht so weit oben rangieren.

Lesen Sie auch

Sie stellten eine stabile Abwehr mit einem starken Erik Töpfer im Gehäuse (11 Paraden), leisteten sich deutlich weniger Fehler und agierten eiskalt in der Offensive, hatten in Fynn Hangstein (6/4), Jannis Schneibel (6) oder Ivan Snajder und Ante Tokic (je 5) sichere Vollstrecker. So wuchs in der zweiten Halbzeit der Rückstand der Gastgeber weiter an – vom 13:20 (43.) auf 16:26 (51.). An eine Wende glaubte in der Arena niemand mehr. Während die Thüringer ihren zweiten Platz damit verteidigten, bleiben die Dresdner auf Platz 15 hängen und damit vorerst unter den eigenen Erwartungen.

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 10/4, Dierberg, Stavast je 3, Jungemann 2, Zobel, Kretschmer, Vanco, L. Wellner je 1.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Astrid Hofmann

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken