Viel Gedränge, keine Masken: Gesundheitsminister droht Skigebieten in Österreich mit Sperren

Seit der Eröffnung der Skigebiete in Österreich an Weihnachten kommt es dort immer wieder zu Anstürmen auf die Pisten. Die Folge: Menschenansammlungen wie hier am 26. Dezember. Oft sollen Menschen auch ohne Masken unterwegs sein. Österreichs Gesundheitsminster droht nun den Skigebieten mit Sperrungen.

Seit der Eröffnung der Skigebiete in Österreich an Weihnachten kommt es dort immer wieder zu Anstürmen auf die Pisten. Die Folge: Menschenansammlungen wie hier am 26. Dezember. Oft sollen Menschen auch ohne Masken unterwegs sein. Österreichs Gesundheitsminster droht nun den Skigebieten mit Sperrungen.

Obwohl sich Österreich im dritten Lockdown befindet, ist auf den Skipisten von Corona-Regeln und Abstand wenig zu sehen. Besonders an den Wochenenden stehen viele Menschen dicht an dicht an den Liften – einige Skifahrer ohne die vorgeschriebenen FFP2-Masken. Nun sollen die Gesundheitsbehörden mit Polizeiunterstützung bei den Skiliften dafür sorgen, dass der Abstand und das Tragen der Masken eingehalten wird – wenn nötig, kann der Liftbetrieb sogar eingestellt werden. Dies kündigten Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Sonntag an.

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„Gestern erreichten uns zum Teil wieder katastrophale Bilder aus einigen Skigebieten, und ich warne eindringlich vor einem erneuten Ansturm am heutigen Sonntag“, so der Gesundheitsminister, berichtet der „ORF“. Nehammer will gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden „gegen schwarze Schafe unter den Liftbetreibern“ rigoros vorgehen. „Sie dürfen aus ihrer Verantwortungslosigkeit keinen Profit schlagen“, sagte er.

Laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) unternehme ein Großteil der Skigebiete und Skiliftbetreiber alles, um Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, aber bei jenen, die dies nicht tun, müsse die Behörde hart durchgreifen.

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Ansturm an Weihnachten – viele Skigebiete mussten schließen

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Besonders am Weihnachtswochenende war der Ansturm auf die Skigebiete ausgeartet. Der Ansturm sorgte nicht nur für dichtes Gedränge vor den Skiliften und überfüllte Rodelberge, sondern auch für Verkehrschaos. Das hatte in Zeiten der Corona-Pandemie Konsequenzen: Mehrere Skigebiete mussten wegen Überfüllung schließen. Darunter: Bodental, Hauser Kaibling sowie St. Jakob im Walde in der Steiermark.

In Österreich sind viele Skigebiete geöffnet, allerdings faktisch nur für Österreicher. Für Touristen aus dem Ausland gilt eine zehntägige Quarantänepflicht nach der Einreise. Das vorzeitige Beenden der Quarantäne ist frühestens am fünften Tag durch einen negativen PCR- oder Antigentest möglich.

Zudem sind FFP2-Masken für alle Skifahrer über 14 Jahre vorgeschrieben, die Gondeln oder Lifte benutzen oder anstehen müssen.

RND/bv

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