Lage der ersten Tage

Lange Warteschlangen am Flughafen Düsseldorf zum Ferienstart

Reisende des Düsseldorfer Flughafens stehen in der Abflugshalle an den Schaltern in Schlangen. Zu Beginn der Herbstferien ist es in Nordrhein-Westfalen wieder zu Wartezeiten auf den Flughäfen gekommen.

Reisende des Düsseldorfer Flughafens stehen in der Abflugshalle an den Schaltern in Schlangen. Zu Beginn der Herbstferien ist es in Nordrhein-Westfalen wieder zu Wartezeiten auf den Flughäfen gekommen.

Düsseldorf/Köln. Das erste Ferienwochenende hat Reisenden an den Flughäfen in NRW viel Geduld abverlangt - vor allem am Flughafen Düsseldorf. An den Sicherheitschecks im Abflugbereich bildeten sich nach Angaben des Flughafens Düsseldorf am Samstag längere Schlangen. Die Wartezeiten lagen demnach zwischen 10 und 60 Minuten. Vergleichbar mit den teilweise chaotischen Zuständen zu Beginn der Sommerferien sei es aber bei weitem nicht gewesen, sagte ein Sprecher.

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Am Sonntag kam es zwischenzeitlich erneut zu längeren Wartezeiten. Nachdem sich nachts um 4 Uhr vor einem Check-in kurzzeitig eine Warteschlange von mehreren Hundert Metern gebildet hatte, verlief der Vormittag nach Angaben eines Flughafensprechers ruhig. Am Sicherheitscheck müssten Fluggäste mit einer Wartezeit von circa 20 Minuten rechnen, sagte er. Am Mittag bildeten sich am Check-in-Bereich dann erneut längere Schlangen.

Von Freitag bis Montag, dem Tag der Deutschen Einheit, rechnet der Flughafen mit 268.000 Passagieren. Für die zweiwöchigen Herbstferien insgesamt geht Düsseldorf von 1,1 Millionen Passagieren aus.

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Sorge vor vor nächster Reisewelle zu Ostern 2023 an Airports

Die Gewerkschaft Verdi, die den Start der Ferien in Düsseldorf beobachtete, kritisierte, dass noch immer viel zu wenig Security am Airport zur Verfügung stehe. „Für die hohe Anzahl der Fluggäste reicht das Personal einfach nicht“, sagte Sprecher Özay Tarim am Sonntag. Es sei wieder auf Hilfskräfte ohne Qualifikation oder sogar auch die Bundespolizei am Security-Check zurückgegriffen worden.

Ursache sei die Gewinnorientierung im Sicherheitsdienstleistungs-Bereich, sagte Tarim weiter. Es würden lediglich Teilzeit-Stellen über zwölf Monate angeboten. Dies sei „nicht attraktiv“ für potenzielle Kräfte. Der Staat müsse die Kontrolle haben, so wie etwa in Bayern, wo nicht profitorientierte Sicherheitsdienstleister engagiert seien. Der Verdi-Sprecher warnte mit Blick auf die nächste große Reisewelle zu Ostern: „Ich habe die große Sorge, dass die Probleme bleiben.“ Auf dem Flughafen Köln/Bonn verlief der Betrieb nach Angaben des Airports normal. Am Samstagvormittag hätten Passagiere nur etwa fünf Minuten warten müssen. Am Sonntag waren es bis zu 20 Minuten.

RND/dpa

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