Marihuana teilweise legalisiert

Könnte Thailand mit Cannabisprodukten mehr Reisende ins Land locken?

Durch die mögliche Legalisierung von Cannabis könnte der Thailand-Urlaub für machen Reisenden noch attraktiver werden.

Durch die mögliche Legalisierung von Cannabis könnte der Thailand-Urlaub für machen Reisenden noch attraktiver werden.

Die Corona-Pandemie hat Thailands Tourismus lange Zeit zum Erliegen gebracht und der Branche schwer geschadet. Um den Tourismus wieder anzukurbeln und der Wirtschaft damit wieder auf die Beine zu helfen, will der thailändische Sekretär der Kommission für öffentliche Gesundheit zu einer „Geheimwaffe“ greifen. Wie die thailändische Zeitung „Siamrath“ berichtet, hat Chatchai Trakulrungsi im Rahmen einer Marihuana-Konferenz an Surins Rajamangala University of Technology vorgeschlagen, Marihuana nicht mehr nur zu medizinischen Gründen zu verkaufen – sondern damit auch die Wirtschaft anzukurbeln.

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Alleinstellungsmerkmale: Cannabis – und Jasminreis

Derzeit dürfen in Thailand nur Cannabisprodukte mit weniger als 0,2 Prozent der psychoaktiven Komponente THC angebaut, verkauft und konsumiert werden. Produkte, die „high“ machen, sind illegal. Wer beim Kauf erwischt wird, muss mit einer Strafe rechnen.

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Mit der Legalisierung von medizinischem Cannabis hat das beliebte Reiseland in Asien ein Alleinstellungsmerkmal. Über liberalere Gesetze werde diskutiert, schreibt die deutsche Gesellschaft Germany Trade and Invest.

Ähnlich wie der aus Thailand stammende Jasminreis könnten die Cannabissorten zu einem Verkaufsargument auf der internationalen Bühne werden, zitiert „Siamrath“ Sekretär Chatchai. Er hatte auf einer Konferenz mit dem Slogan „Entkriminalisierung von Marihuana fördert die Gesundheit und schafft Einkommen“ gesprochen. Sie ist Teil der Aufklärungstour von Gesundheitsministerin Anutin Charnvirakul. Zu den Besucherinnen und Besuchern der Konferenz zählten Reisende, Bürgerinnen und Bürger sowie thailändische Geschäftsleute, die sich Vorträge von Experten über den Anbau und die Pflege von Marihuanapflanzen anhörten.

Bereits jetzt gehört Thailand zu den größten Märkten für Medizintourismus in Asien, schreibt Germany Trade and Invest. Das aktuelle Betäubungsmittelgesetz verbietet jedoch noch den freien Konsum von Marihuana. Bürger und Touristen benötigen eine ärztliche Verschreibung und eine Genehmigung des Gesundheitsministeriums und der Behörde Food and Drug Administration (FDA), wenn sie es als Arznei kaufen und einnehmen möchten.

Diese Regeln gelten aktuell in Thailand

Seit dem 1. März müssen Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Thailands „Test & Go“-Modells nur noch einen PCR-Test nach der Ankunft machen und dann in einem spezialisierten Hotel auf das Ergebnis warten. Zuvor war ein zweiter PCR-Test am fünften Tag mit einer weiteren vorgeschriebenen Nacht im Hotel Pflicht – diese Regel gilt seit Anfang März nicht mehr.

Stattdessen können Feriengäste am 5. Tag selbst einen Antigen-Test machen und den Behörden das Ergebnis via App übermitteln. Urlauberinnen und Urlauber müssen aber auch weiter einen so genannten „Thailand Pass“ im Internet beantragen. Es wird dringend empfohlen, sich bei den Behörden genau zu informieren.

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RND/jaf

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