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Corona-Infektion keine milderne Umstände mehr

Airbnb schafft kostenlose Stornierung wegen Corona ab

Foto: Der Städtetourismus in Hamburg boomt und gleichzeitig verändern digitale Geschäftsmodelle die Übernachtungsbranche. Der Hamburger Senat will mit neuen Regeln für Plattformen wie Airbnb und Wimdu versuchen, illegale Untervermietung an Touristen in den Griff zu bekommen.

Gastgeberinnen und Gastgeber entscheiden ab Juni wieder über die Kulanz.

Wer vor der Abreise in den Urlaub einen positiven Corona-Test hat oder wegen geänderter Einreiserichtlinien, etwa einer Impfpflicht, gar nicht erst ins Zielland reisen kann, kann künftig nicht mehr kostenlos die Airbnb-Unterkunft stornieren. Das teilte das Unternehmen auf seiner Website mit. Ab dem 31. Mai werden die Corona-Richtlinien angepasst, heißt es dort. Für alle, die bis zum 31. Mai buchen, gelten noch die bisherigen Stornorichtlinien.

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Airbnb argumentiert damit, dass durch den medizinischen Fortschritt zahlreiche Länder weltweit Corona-Maßnahmen rückgängig machen und in den Normalbetrieb übergingen. Viele Länder hätten demnach Konzepte, wie ein möglichst normales Leben mit Corona durchführbar sei. Auch andere Reiseveranstaltende und Vermittelnde hätten die kostenfreien Stornierungen wegen Corona bereits eingestellt.

Airbnb: Corona-Infektion kein Grund mehr für kostenlose Stornierung

Gleichzeitig würden weiterhin fast zwei Drittel der Gastgeberinnen und Gastgeber bei Airbnb weiterhin eine „moderate oder flexible Stornierungspolitik“ verfolgen. Demnach ließe sich eine Reise bis fünf Tage vor Abreise stornieren, in einzelnen Fällen auch bis 24 Stunden vor Anreise. Airbnb überlässt es ab Juni also Gastgeberinnen und Gastgebern, inwiefern sie Gästinnen und Gästen entgegenkommen, sollten diese coronabedingt ihre Reise nicht antreten können.

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Auch andersherum gilt die Regelung: Gastgeberinnen und Gastgeber können bisher ohne Strafgebühren Unterkünfte kurzfristig stornieren – das wird zum 1. Juni ebenfalls abgeschafft. Sollte der Anbieter also selbst an Corona erkranken und nur Zimmer im eigenen Haus vermieten, muss der Anbieter auf eigene Kosten stornieren und Strafgebühren an Airbnb zahlen.

Airbnb will eigene Reiseschutzversicherung auf den Markt bringen

Airbnb hat kurz nach Pandemiebeginn einen coronabedingten Ausfall einer Reise in die Richtlinien für mildernde Umstände aufgenommen. So konnten, unabhängig der von Gastgeberinnen und Gastgebern ausgegebenen Stornierungsoptionen, auch kurzfristig noch kostenfrei Unterkünfte abgesagt werden.

Gleichzeitig mit dem Ende der Corona-Richtlinien kündigt Airbnb an, eine eigene Reiseschutzversicherung auf den Markt zu bringen. Gästinnen und Gäste in bestimmten Ländern sollen direkt über die Plattform eine Versicherung abschließen können, die bei kurzfristiger Erkrankung alle Kosten übernimmt. Wann die Versicherung realisiert wird, ist noch nicht bekannt. Airbnb empfiehlt bis dahin Kundinnen und Kunden, eine externe Reiseschutzversicherung abzuschließen.

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RND/msk

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