Ruth Moschners Kampf gegen sexuelle Belästigung: „Mir haben so viele Leute geschrieben“

Die Moderatorin Ruth Moschner.

Bad Vilbel. TV-Moderatorin Ruth Moschner hat auf ihre Forderung an die Bundesregierung, Fälle von sexueller Belästigung im Netz konsequenter zu verfolgen, viel Rückmeldung erhalten. „Mir haben so viele Leute geschrieben“, sagte Moschner in einer Folge des Podcasts „Bülents kronke Welt der Musik“ des privaten Radiosenders Hit Radio FFH mit Comedian Bülent Ceylan. „Das Ausmaß war mir bisher gar nicht so bewusst.“

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Moschner bekommt über das Internet immer wieder ungebetene Nachrichten mit anzüglichem oder sexuell belästigendem Inhalt. „Da schicken dir Typen Fotos von ihren Gurken oder sexuelle Fantasien, Vergewaltigungsfantasien, also da ist wirklich alles dabei“, erzählte die 45-Jährige in dem Podcast. Sie habe sich zuerst selbst hinterfragt, ob sie etwas falsch mache. „Das ist natürlich der komplett falsche Ansatz, denn ein kurzer Rock löst noch keine Vergewaltigung aus, sondern das ist immer der Vergewaltiger, der das auslöst.“

Nachdem sie Anzeige erstattet habe, seien die Ermittlungen eingestellt worden - mit der Begründung, dass man an die Verursacher nicht rankomme oder die Betreiber sozialer Netzwerke im Ausland säßen. Die Moderatorin forderte daher Mitte Januar in einem offenen Brief an die Bundesregierung eine konsequentere Verfolgung sexueller Belästigung. Sie wolle damit auch andere Betroffene ermutigen.

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RND/dpa

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