Proteste wegen Kolonialvergangenheit?

Palast sagt Aufenthalt von Queen-Sohn Prinz Edward auf Grenada ab

20.09.2021, Großbritannien, London: Prinz Edward, Earl of Wessex und seine Frau Sophie, Countess of Wessex, während des königlichen Besuchs bei der RHS Chelsea Flower Show im Royal Hospital Chelsea, die berühmte Londoner Gartenmesse veranstaltet von der Royal Horticultural Society.

20.09.2021, Großbritannien, London: Prinz Edward, Earl of Wessex und seine Frau Sophie, Countess of Wessex, während des königlichen Besuchs bei der RHS Chelsea Flower Show im Royal Hospital Chelsea, die berühmte Londoner Gartenmesse veranstaltet von der Royal Horticultural Society.

London. Kurz vor der Abreise hat der Buckingham-Palast die Karibik-Tour von Prinz Edward (58) und seiner Frau Gräfin Sophie (57) um eine Station verkürzt. Nach Konsultationen mit der Regierung des Inselstaats Grenada und auf Anraten der Generalgouverneurin habe man den Besuch dort verschoben, hieß es in einer Mitteilung des Palasts. Nähere Gründe wurden nicht genannt.

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Der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. (96) und seine Frau Sophie wollen an diesem Freitag anlässlich des 70. Thronjubiläums der Königin in die Karibik aufbrechen. Dabei sollen sie bis 28. April unter anderem Saint Lucia, Antigua und Barbuda sowie Saint Vincent und die Grenadinen besuchen.

Proteste wegen Kolonialvergangenheit

Ähnlich wie schon bei der Karibikreise von Queen-Enkel Prinz William (39) und seiner Frau Herzogin Kate (40) gilt die Tour als Charme-Offensive in Ländern, in denen Elizabeth II. noch immer Staatsoberhaupt ist. Die Reise von William und Kate wurde jedoch von Protesten wegen der Rolle der Royals in der Kolonialvergangenheit Großbritanniens und der Sklaverei überschattet.

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Britische Zeitungen spekulierten, dass die ungewöhnlich kurzfristige Absage für den Aufenthalt in Grenada mit der Furcht vor weiteren Protesten zu tun haben könnte.

RND/dpa

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