Aus Großbritannien kommt Kritik

Prinz Harry und Herzogin Meghan planen wohl gemeinsame Reise nach Den Haag

Prinz Harry und Herzogin Meghan (Archivbild).

Prinz Harry und Herzogin Meghan (Archivbild).

Es wäre die erste gemeinsame Reise nach Europa, seit sie dem britischen Königshaus den Rücken gekehrt haben und in die USA gezogen sind. Prinz Harry und Herzogin Meghan haben vor, die Invictus Games in Den Haag zu besuchen, wie die Zeitung „The Mirror“ erfahren haben will. Aus Großbritannien kommt Kritik, weil der Prinz wenige Tage zuvor nicht zur Trauerfeier seines Großvaters Prinz Philip erschienen war.

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Bei den Invictus Games treten kriegsversehrte Veteranen in paralympischen Wettbewerben an. Die Veranstaltung wurde von Prinz Harry ins Leben gerufen. Sie beginnen diese Jahr am 16. April und dauern bis 22. April.

In Großbritannien wegen Sicherheitsbedenken abgesagt

Dass ausgerechnet dieser Anlass einer Reise nach Europa dient, hält etwa Ken Wharfe, ein ehemaliger Polizist und Personenschützer der Königsfamilie für problematisch. Schließlich habe Prinz Harry die Trauerfeier in Großbritannien wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. „Ich bin verblüfft darüber, warum Harry glaubt, er wäre in den Niederlanden sicherer als in Großbritannien“, sagte er gegenüber der „Daily Mail“.

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Schließlich wäre er mit seinem Bruder oder Vater zur Gedenkfeier seines Großvaters gegangen und hätte Schutz von der Polizei erhalten. Er fügte hinzu: „Meiner Ansicht nach ist es ein größeres Risiko, nach Holland zu gehen, um eine Wohltätigkeitsorganisation mit militärischen Verbindungen zu unterstützen, als letzte Woche nach London zu kommen.“

Das Umfeld ehemaliger Soldaten mache die Veranstaltung zu einem wahrscheinlicheren Ziel für Terroristen – etwa für Extremisten es „Islamischen Staates“.

Hintergrund Streit um Polizeischutz

Hintergrund für das Fernbleiben Harrys ist aber wohl ein Rechtsstreit, den der Prinz mit dem britischen Innenministerium über Polizeischutz in Großbritannien austrägt. Er argumentiert, er und seine Familie würden im Fall eines Besuchs in der alten Heimat nicht mehr das gleiche Niveau an Polizeischutz bekommen wie früher. Daher sei ein Besuch zu unsicher. Das Innenministerium wies das Angebot des Prinzen, selbst für den aus seiner Sicht notwendigen Schutz der Polizei zahlen zu wollen, zurück.

Im vergangenen Jahr – dem ersten Jahr nach seinem Rückzug aus dem Königshaus – war Harry zweimal in Großbritannien zu Besuch, allerdings beide Male ohne seine Familie. Der Großteil der Royal Family hat das zweite Kind von Harry und Meghan, die kleine Lilibet, noch nicht kennengelernt.

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RND/dpa/sf

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