Britischer Regisseur

Nach kreativen Differenzen: Danny Boyle will keinen „James Bond“-Film drehen

Der britische Regisseur Danny Boyle will sich nach eigenen Worten nicht noch einmal für einen „James Bond“-Film engagieren lassen.

Der britische Regisseur Danny Boyle will sich nach eigenen Worten nicht noch einmal für einen „James Bond“-Film engagieren lassen.

London. Der britische Regisseur Danny Boyle will sich nach eigenen Worten nicht noch einmal für einen „James Bond“-Film engagieren lassen. „Ich glaube nicht, dass ich zurückkehre“, sagte Boyle (66) der Deutschen Presse-Agentur in London. Boyle („Trainspotting“) hatte ursprünglich den 25. „Bond“-Film drehen sollen, der im vergangenen Jahr als „Keine Zeit zu sterben“ in die Kinos kam. Boyle war aber wegen kreativer Differenzen frühzeitig zurückgetreten und durch US‑Regisseur Cary Joji Fukunaga (45) ersetzt worden.

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„Der Drehbuchautor John Hodges und ich hatten einen richtig guten Plan“, sagte Boyle nun über sein Bond-Projekt. „Aber es wurde klar, dass die Produzenten ihr Vertrauen in das, was wir vorhatten, verloren hatten. Und bei so einem großen Projekt ist es dann am besten, wenn man einfach getrennte Wege geht. Wenn man weitermacht, wird es nur schlimmer. Es war also das Vernünftigste, sich zu trennen.“

Olympiaeröffnungsfilm mit Daniel Craig und Königin Elizabeth II.

Oscargewinner Boyle („Slumdog Millionär“) hatte zuvor einen witzigen Eröffnungsfilm für die Olympischen Spiele 2012 mit 007‑Darsteller Daniel Craig und Königin Elizabeth II. gedreht. Darin holt der Geheimagent die Queen im Palast ab. Anschließend springen beide mit einem Fallschirm aus einem Hubschrauber, um im Stadion zu landen.

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Dass er keinen kompletten „James Bond“-Film drehte, hat für Danny Boyle auch etwas Positives, wie er sagt. Denn so drehte er die TV‑Serie „Pistol“ über die Geschichte der Punkband Sex Pistols. „Ich bin sehr froh, dass ich die Energie aus dem Zerwürfnis über „James Bond“ nutzen und sie in die „Pistol“-Geschichte investieren konnte.“

RND/dpa

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