Flugreisen sorgen für Empörung

Elon Musk fliegt neun Minuten im Privatjet – Twitter-Account entlarvt oft nur minutenlange Flüge von Promis

Erst kürzlich sorgte eine 17-minütige Flugreise von Kylie Jenner in ihrem Privatjet für jede Menge Kritik. Doch die 24-Jährige ist nicht die einzige Prominente, deren Reiseverhalten mit Blick auf den Klimawandel alles andere als vorbildlich ist. Auch Elon Musk gerät in die Kritik.

Erst kürzlich sorgte eine 17-minütige Flugreise von Kylie Jenner in ihrem Privatjet für jede Menge Kritik. Doch die 24-Jährige ist nicht die einzige Prominente, deren Reiseverhalten mit Blick auf den Klimawandel alles andere als vorbildlich ist. Auch Elon Musk gerät in die Kritik.

Unternehmerin Kylie Jenner tritt in ihrem Privatjet eine Flugreise über lediglich 65 Kilometer an, CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz fliegt im eigenen Jet nach Sylt, um an der Hochzeit von Christian Lindner teilzunehmen. Viele Prominente scheuen sich nicht, immer mehr Reisen mit dem eigenen Flieger anzutreten – und ihre CO₂-intensiven Kurzreisen sorgen mit Blick auf den Klimawandel für entsprechende Kritik in den sozialen Netzwerken. Vor allem bei Twitter sorgt ein Account für Aufsehen. Denn der Kanal „Celeb Jets“ veröffentlicht die Flugdaten diverser Promis – und zeigt somit nicht selten das alles andere als klimafreundliche Flugverhalten der Stars.

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Betrieben wird besagter Twitter-Account, dem mehr als 88.000 Nutzer und Nutzerinnen folgen, von dem 19-jährigen US-Amerikaner Jack Sweeney. Und so blieb es der Welt in der vergangenen Woche nicht verborgen, dass Hollywood-Regisseur Steven Spielberg in seinem Privatjet einen Flug mit einer Dauer von 27 Minuten absolvierte. Dabei verbrauchte die Maschine zwei Tonnen CO₂ in weniger als einer halben Stunde.

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Auch ein zehnminütiger Flug von Kim Kardashian nach Camarillo in Kalifornien, den sie vor wenigen Tagen antrat, wurde von dem Programm erfasst. Die klimaunfreundliche Bilanz: Der Flieger verbrauchte binnen zehn Minuten eine Tonne CO₂.

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Genau diese Daten sind es, die den Account „Celeb Jets“ für seine Follower und Followerinnen so interessant macht – und der oder dem einen oder anderen Prominenten entsprechende Kritik entgegenbringt. Denn neben den automatisch einlaufenden Daten über Abflugs- und Ankunftsort des Fliegers liefert der Kanal mithilfe eines von Sweeney entwickelten Bots auch Angaben zu den Kosten, der CO₂-Emissionen und dem Kerosinverbrauch.

Twitter-Account trackt ausschließlich Flüge von Elon Musk

IT-Student Sweeney erklärte in einem Interview mit dem Gründermagazin „Smart Company“, dass es wichtig sei, „den Menschen zu zeigen, wie viel diese Berühmtheiten fliegen“. Mit „diese Berühmtheiten“ meint der 19‑Jährige insbesondere Prominente wie Model Kylie Jenner, Influencerin Kim Kardashian, Sängerin Taylor Swift oder US-Schauspieler Mark Wahlberg, die regelmäßig durch kurze Flugreisen auffallen. Und auch eine ganz besondere Person des öffentlichen Lebens und ihre Flugreisen werden immer wieder von Jack Sweeney und seinen IT-Programmen getrackt: Elon Musk. Eigens für den Tesla-Chef hat Sweeney einen eigenen Twitter-Account ins Leben gerufen, der seine fast 500.000 Follower und Followerinnen täglich über die Flugreisen Musks informiert. Und so verfolgen Menschen auf der ganzen Welt auf „Elon Jet“, wie Elon Musk teils mehrmals täglich in seinen Privatflieger steigt, um Flugreisen anzutreten, die mitunter weniger als zehn Minuten dauern, wie Sweeneys Trackingprogramm erst im Mai aufzeigte.

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Berichten zufolge soll Elon Musk Anfang des Jahres versucht haben, Sweeney dazu zu bewegen, den Account zu löschen und dem Jungunternehmer einen kostenlosen Tesla als Gegenleistung angeboten haben. Zuvor soll Musk dem 19-Jährigen 5000 US-Dollar zur Löschung des Kanals geboten haben. Beide Angebote wurden abgelehnt.

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