Frédéric Prinz von Anhalt plant drei weitere Adoptionen

Frederic Prinz von Anhalt mit seinem sechsten Adoptivsohn Kevin Feucht.

Frederic Prinz von Anhalt mit seinem sechsten Adoptivsohn Kevin Feucht.

Los Angeles. Sechs erwachsene Adoptivsöhne sind dem deutschen Frédéric Prinz von Anhalt offenbar nicht genug. Er wolle weitere drei Adoptionen durchführen, sagte der 78-jährige Wahl-Kalifornier am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Als nächstes adoptiere ich ein Mädel, ich will‘s halt mal probieren“. Den Namen der deutschen Anwärterin „aus gutem Haus“ könne er noch nicht verraten, aber sie habe schon zugestimmt. „Vielleicht ist das der große Lottogewinn“, hofft der Witwer.

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Von Anhalt, als neunter Ehemann von Hollywood-Schauspielerin und Glamour-Ikone Zsa Zsa Gabor bekannt geworden, hat keine leiblichen Kinder. Gabor war im Dezember 2016 im Alter von 99 Jahren in Los Angeles gestorben. Im vorigen Juli wurde sie im heimatlichen Budapest beigesetzt. Der deutsche Geschäftsmann war selbst 1979 durch Adoption im Erwachsenenalter von Prinzessin Marie Auguste von Anhalt zu seinem klingenden Adelstitel gekommen.

Kein würdiger Erbe unter den sechs Adoptivsöhnen?

Er suche nicht nur einen würdigen Erben für sein Millionenvermögen, sondern vor allem eine Stütze an seiner Seite, sagt von Anhalt. „Jetzt geht es darum, wer mir hilft. Ich möchte Sicherheit und Unterstützung“, sagt der Witwer. „Ich will auf Nummer sicher gehen“. Im Falle seines Ablebens würde das ganze Geld an die Stadt Los Angeles gehen, falls er keinen Erben einsetze.

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Als sechster Adoptivsohn war im Dezember der in Sonthofen geborene Kevin Feucht dazugekommen. Der 27-Jährige, der im kalifornischen Santa Barbara Marketing studierte, sei der Sohn eines Bekannten, sagt der Witwer. Auf Instagram postet Feucht unter dem Namen „Prince Kevin von Anhalt“ auch gemeinsame Fotos mit dem Adoptiv-Vater. Doch der Witwer lamentiert, dass keiner der adoptierten Söhne wirklich viel Zeit mit ihm verbringen würde.

Von Anhalt träumt von eigener Show

Im US-Fernsehen setzt von Anhalt seine Suche fort. Er mischt derzeit in der zehnteiligen Serie „Adults Adopting Adults“ beim Sender A&E mit, die sich um Erwachsenen-Adoptionen dreht. Und er schmiedet selbst bereits Pläne für eine TV-Serie mit dem eigenen Nachwuchs-Adel und ihm als „alter Papa“. Er stelle sich eine freche Show mit vier Adoptiv-Kindern rund um das Luxusleben in Beverly Hills vor, sagt von Anhalt. Seine Traum-Kinder sollten einen Job haben, sportlich sein und „schon ein bisschen was im Kopf haben“.

RND/dpa

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