Demi Lovato berichtet in „Dancing with the Devil“ von Vergewaltigung durch Co-Star

Die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato, hier bei den American Music Awards 2017.

Die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato, hier bei den American Music Awards 2017.

Drogen, Bulimie, sexueller Missbrauch, bipolare Störungen – in ihrem Leben musste Demi Lovato mit vielen traumatischen Erlebnissen umgehen. In ihrer Dokumentation „Dancing with the Devil“ spricht die 28-Jährige jetzt über den nächsten Schicksalsschlag in ihrem Leben. Das erste Mal der Schauspielerin und Sängerin geschah nicht freiwillig – es war eine Vergewaltigung. Laut der Sängerin entjungferte sie ihr damaliger Freund gegen ihren Willen.

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Den Namen des Täters nennt sie nicht – doch redet sie über die Umstände. Es geschah, als sie mit 15 oder 16 Jahren, also etwa um 2008 herum, in dem Film „Camp Rock“ mitspielte. Lovato gehörte damals zu den jungen Disney-Stars, die einen „Reinheits-Ring“ trugen und öffentlich propagierten, mit dem ersten Sex bis zur Ehe warten zu wollen.

„Es wurde nichts unternommen“

„Wir haben rumgemacht. Aber ich sagte: ‚Hey, das geht hier jetzt nicht weiter‘“, erzählt die Schauspielerin. „Aber das war ihm egal. Er hat es trotz dem gemacht. Und ich habe das internalisiert und mir gesagt, dass es meine Schuld war, weil ich ja mit ihm in den Raum gegangen bin.“

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Obwohl Lovato den Übergriff meldete, geschah nichts: „Meine MeToo-Story ist, dass ich mich sogar jemanden anvertraut habe. Doch es wurde nichts unternommen und die Person, die mir das angetan hat, wurde nie zur Rechenschaft gezogen. Er durfte weiter in dem Film mitwirken, in dem wir zusammen auftraten.“

Demi Lovatos Erfahrungen führten zu selbstzerstörerischem Verhalten

Laut der 28-Jährigen versuchte sie damals, ihre Schuldgefühle mit selbstzerstörerischen Verhalten zu vergessen: „Meine Essstörungen waren schlimmer als je zuvor. Ich habe zum ersten Mal Blut gespuckt. Und ich habe angefangen, mich zu ritzen.“

Die Serie wird ab dem 23. März bei Youtube gezeigt. Während des Festivals lief sie nun in der digitalen Version des US-Festivals South by Southwest.

RND/sin

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