33 Fahrten ohne Führerschein: „4 Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan verurteilt

Kida Khodr Ramadan wurde für das Fahren ohne Fahrerlaubnis in mehreren Fällen verurteilt.

Berlin. Der Schauspieler Kida Khodr Ramadan (45), Star der Clan-Serie „4 Blocks“, ist wegen vielfachen Autofahrens ohne Führerschein zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Laut Strafbefehl des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten vom Montag muss Ramadan als Auflage außerdem 20.000 Euro an wohltätige Einrichtungen zahlen. Das teilte das Gericht am Dienstag auf Anfrage mit, nachdem zuvor „Bild“ und „B.Z.“ berichtet hatten. Der Strafbefehl war noch nicht rechtskräftig.

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Hauptverhandlung ohne den Angeklagten

Ramadan und sein Anwalt äußerten sich auf Anfrage nicht zu dem Thema. Der Schauspieler erschien nach Angaben einer Gerichtssprecherin am Montag nicht zu der Hauptverhandlung, daraufhin ging das Gericht in das sogenannte schriftliche Strafbefehlsverfahren über. Ramadan fuhr laut dem Urteil in 33 Fällen ohne Führerschein. In einem Fall ging es zugleich um Urkundenfälschung.

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Wunsch: Rolle als „Tatort“-Kommissar

Ramadan spielte in der mehrfach ausgezeichneten Fernsehserie „4 Blocks“ das Oberhaupt eines kriminellen arabischstämmigen Clans in Berlin-Neukölln, das sich mit Mord, Gewalt, Drogendeals, anderen Gangstern und den Fahndern vom LKA auseinandersetzen muss. Im richtigen Leben sagte der Schauspieler im Januar, er träume von einer Rolle als Berliner „Tatort“-Kommissar. „Das wird dann halt kein Micky-Maus-"Tatort", sondern sowas "Miami Vice"-Mäßiges.“ Der Sender RBB äußerte sich zurückhaltend und erklärte, man kenne den Wunsch, drehe aber jetzt mit dem neuen Berliner „Tatort“-Duo.

RND/dpa

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