Zwei Monate nach Amtsantritt: Mehrheit unzufrieden mit Kanzler Scholz und der Ampelkoalition

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Berlin. Zwei Monate nach Amtsantritt der Koalition von SPD, Grünen und FDP stellt die Mehrheit der Bevölkerung einer Forsa-Umfrage zufolge dem Ampel-Bündnis ein negatives Zeugnis aus. Im neuen RTL/ntv-„Trendbarometer“ gaben nur 30 Prozent der Befragten an, sie seien mit der bisherigen Arbeit der Koalition zufrieden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

64 Prozent sind damit weniger oder gar nicht zufrieden. Mehrheitlich mit der Arbeit der Ampel-Koalition einverstanden sind die Anhänger der SPD (74 Prozent) und der Grünen (76 Prozent). Von den FDP-Anhängern sind es hingegen nur 31 Prozent.

Kritisch wird auch der Umgang der Regierung mit der Ukraine-Krise gesehen. 23 Prozent sind damit zufrieden, 67 Prozent nicht. Knapp mehrheitlich positiv bewerten dies aktuell nur SPD-Anhänger mit 52 Prozent, 46 Prozent sind hier aber weniger oder gar nicht zufrieden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Deutlich gesunken ist laut einer Civey-Umfrage im Auftrag des „Spiegels“ der Zuspruch zu Bundeskanzler Olaf Scholz. 63 Prozent verneinen demnach die Frage, ob der SPD-Politiker seinen Job bisher gut gemacht hat. Nur 22 Prozent sind anderer Ansicht. Bei Amtsantritt sah das noch anders aus. Im Dezember hatten in einer Civey-Umfrage für das Nachrichtenmagazin noch 49 Prozent die Erwartung geäußert, Scholz werde ein guter Kanzler sein, 32 Prozent glaubten das damals nicht.

Am 8. Dezember hatte der Bundestag Scholz zum Kanzler gewählt. Er und seine 16 Ministerinnen und Minister erhielten am selben Tag anschließend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ernennungsurkunden.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.