Volkszählung am 15. Mai

Zensus 2022 beginnt Mitte Mai - 30 Millionen Bürger werden befragt

ILLUSTRATION - 02.05.2022, Bayern, Fürth: "Zensus 2022" steht auf einem Tablet im Bayerischen Landesamt für Statistik, mit dem Erhebungsbeauftragte des Zensus, die Befragungen vor Ort durchführen. Nach elf Jahren gibt es wieder eine Volkszählung in Deutschland. Millionen Bundesbürger werden ab Mitte Mai zu ihrer Person und nach ihren Lebensumständen befragt. Stichtag ist der 15. Mai.

ILLUSTRATION - 02.05.2022, Bayern, Fürth: "Zensus 2022" steht auf einem Tablet im Bayerischen Landesamt für Statistik, mit dem Erhebungsbeauftragte des Zensus, die Befragungen vor Ort durchführen. Nach elf Jahren gibt es wieder eine Volkszählung in Deutschland. Millionen Bundesbürger werden ab Mitte Mai zu ihrer Person und nach ihren Lebensumständen befragt. Stichtag ist der 15. Mai.

Wiesbaden. Start frei für den Zensus: Ab dem 15. Mai führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder erstmals seit elf Jahren wieder eine Volkszählung durch. Für den Zensus 2022 werden bundesweit mehr als 30 Millionen Personen befragt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Es gibt zwei Befragungen: einmal zu Personen und einmal zu Gebäuden und Wohnungen.

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So werden etwa 10,3 Millionen zufällig ausgewählte Menschen unter anderem zu Name, Geschlecht und Familienstand und Staatsangehörigkeit befragt. Etwa drei Viertel der Personen werden der Behörde zufolge zudem Fragen aus einem erweiterten Fragebogen gestellt. Dabei geht es etwa um Schulabschluss oder Beruf. Auch die rund 300.000 Menschen, die in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften leben, werden erfasst.

Zudem sollen alle etwa 23 Millionen Eigentümerinnen und Eigentümer oder Verwaltungen von Wohnraum Auskunft zu ihren Wohnungen und Wohngebäuden geben. Erstmals werden beim Zensus 2022 auch die Nettokaltmiete, Dauer und Grund für einen Leerstand sowie der Energieträger der Heizung abgefragt. „Damit gehen wir auf aktuelle Datenbedarfe ein und liefern eine wichtige Datengrundlage für künftige Planungen“, erklärte Stefan Dittrich, Fachlicher Projektleiter der Behörde.

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Nur ein Teil der Fragen soll dem Bundesamt zufolge in kurzen persönlichen Befragungen geklärt werden. Die meisten könnten online beantwortet werden. Die Angaben werden anonym verwertet. Es besteht aber Auskunftspflicht. Die Erhebungen sollen bis Mitte August abgeschlossen sein.

Der Zensus findet alle zehn Jahre statt, turnusmäßig wäre dies 2021 der Fall gewesen – der Termin wurde aber wegen der Corona-Pandemie verschoben.

RND/dpa

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