Appell an Waffenlieferungen

Wladimir Klitschko trifft Regierungsspitze in Berlin

Annalena Baerbock Bündnis 90/Die Grünen, Bundesaußnministerin, trifft eine ukrainische Delegation mit Wladimir Klitschko zu einem Gespräch in Berlin, 01.04.2022.

Berlin. Bei seinem Besuch in Berlin hat der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko auch Bundeskanzler Olaf Scholz getroffen. Der SPD-Politiker empfing den Ukrainer Klitschko am Freitag im Kanzleramt, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte. Im Fernsehsender Welt sagte Klitschko anschließend, das Gespräch sei freundschaftlich gewesen.

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Klitschko ist bereits seit Donnerstag in Berlin, um bei verschiedenen hochrangigen Politikern um Unterstützung für die Ukraine im russischen Angriffskrieg zu werben. Am Freitag traf er auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) in dessen Ministerium und mit Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Am Donnerstag hatte er unter anderem mit Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gesprochen.

01.04.2022, Berlin: Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko wird von Christian Lindner (FDP, r), Bundesminister der Finanzen, in seinem Ministerium empfangen. Klitschko ist mit einer Delegation aus Kiew nach Berlin für verschiedene Treffen mit deutschen Ministern gereist.

01.04.2022, Berlin: Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko wird von Christian Lindner (FDP, r), Bundesminister der Finanzen, in seinem Ministerium empfangen. Klitschko ist mit einer Delegation aus Kiew nach Berlin für verschiedene Treffen mit deutschen Ministern gereist.

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Im Gespräch mit Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstagabend betonte Wladimir Klitschko, wie wichtig es sei, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen und die Handelsbeziehungen mit dem Aggressor zu beenden.

„Wenn man ein passiver Beobachter ist, hat man auch das Blut an den eigenen Händen“

„Die Gespräche sind gelaufen, jetzt muss es zu Taten kommen“, sagte Klitschko dem Fernsehsender Welt. Zum Teil sei es auch schon so weit. Er habe zwar keinen politischen Status, bei seinem Aufenthalt in Berlin aber fast alle getroffen, die in Schlüsselpositionen seien.

In einem Interview bei Bild TV hatte Klitschko zuvor betont, sein Land brauche finanzielle Hilfe, weil die Wirtschaft am Boden liege, es brauche humanitäre Hilfe, weil es in manchen Städten weder Lebensmittel noch Wasser noch medizinische Versorgung gebe. Und: „Wir brauchen Waffen.“ Passiv zu sein und wegzuschauen, bedeute mitzumachen. „Wenn man ein passiver Beobachter ist, hat man auch das Blut an den eigenen Händen“, sagte er.

Wladimir Klitschko: „Deutschland und die Ukraine sind vereint wie nie zuvor“

Klitschko hat sich in Deutschland mit diversen Politikern getroffen, darunter Wirtschaftsminister Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock.

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Nach einer Reihe hochrangiger Treffen mit anderen Politikern in Berlin wird der Bruder des Bürgermeisters von Kiew in die ukrainische Hauptstadt zurückkehren.

RND/dpa

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