„Wenn sie gehen wollen, ist das ihre Sache“

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, dass Ankara einen Abzug der 260 deutschen Soldaten nicht behindern würde.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, dass Ankara einen Abzug der 260 deutschen Soldaten nicht behindern würde.

Istanbul. Die Türkei wird dem türkischen Außenminister zufolge nicht darum bitten, dass deutsche Truppen auf dem Militärstützpunkt Incirlik bleiben sollen. „Wenn sie gehen wollen, ist das ihre Sache und wir werden nicht betteln“, sagte Mevlüt Cavusoglu dem privaten Fernsehsender NTV.

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Als Teil der Militäroperationen der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat hatte die Türkei Incirlik für Deutschland geöffnet. Die Türkei hat deutschen Abgeordneten allerdings wiederholt den Zugang zu den dort stationierten rund 270 Soldaten verweigert. Deutschland erwägt nun, die Einsatzkräfte in Jordanien oder auf Zypern zu stationieren.

In dieser Woche hatte die Türkei zum wiederholten Mal, deutschen Bundestagsabgeordneten den Zugang zu Incirlik verwehrt, was den Konflikt zwischen Ankara und Berlin erneut anheizte. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang der Äußerung Cavusoglus zu zwei türkischen Generälen, die in Deutschland Asyl beantragt hatten.

Cavusoglu kritisierte auch, dass er und andere türkische Minister vor dem Referendum über eine umstrittene Verfassungsreform am 16. April keinen Wahlkampf in Deutschland machen durften. „Wenn das, was wir tun, Erpressung ist, was war dann das?“, fragte er.

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Von RND/dpa

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