Wegen Nazi-Vergleich: Olympisches Komitee der USA rügt Betreuerin

Das Olympische Komitee der USA (USOPC) hat den Post einer Betreuerin der US-Ringerinnen in den sozialen Medien zu Corona-Schutzmaßnahmen bei den Olympischen Spielen in Tokio verurteilt.

Das Olympische Komitee der USA (USOPC) hat den Post einer Betreuerin der US-Ringerinnen in den sozialen Medien zu Corona-Schutzmaßnahmen bei den Olympischen Spielen in Tokio verurteilt.

Tokio. Das Olympische Komitee der USA (USOPC) hat den Post einer Betreuerin der US-Ringerinnen in den sozialen Medien zu Corona-Schutzmaßnahmen bei den Olympischen Spielen in Tokio verurteilt. Die Chiropraktikerin hatte die Maßnahmen mit Zuständen in Nazi-Deutschland verglichen.

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„Das USOPC duldet oder toleriert kein Verhalten, das andere absichtlich beleidigt oder angreift“, erklärte das Komitee gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Der Beitrag sei „völlig unvereinbar mit unseren Werten, und wir haben ihr dies klar gemacht, sobald wir davon Kenntnis erlangt haben“.

Durch die Entfernung des Posts und ihre Entschuldigung habe die Betreuerin Reue gezeigt. Dennoch soll sie ein Training zu Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion absolvieren.

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Die Chiropraktikerin arbeitet seit 2009 mit den US-Ringerinnen zusammen und ist zum dritten Mal bei Olympischen Spielen. Sie ist aber nicht Mitglied der offiziellen Olympia-Delegation. Das Ringer-Team bereitet sich derzeit in Nakatsugawa auf die Spiele vor.

In Tokio gelten bei den Olympischen Spiele für die über 20 000 Athleten, Trainer, Funktionäre und Medienvertreter wegen der Corona-Pandemie strenge Auflagen, darunter regelmäßige Tests und eine Protokollpflicht. Zuschauer sind bei den Wettkämpfen sowie der Eröffnungs- und Schlussfeier nicht zugelassen. Kontakte von Gästen mit den einheimischen Japanern sollen möglichst unterbleiben.

RND/dpa

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