Reaktion auf ukrainischen Botschafter Melnyk

Verteidigungsministerium: Darum sind die Waffenlieferungen an die Ukraine geheim

Vor dem Bundesministerium für Verteidigung (Symbolfoto).

Vor dem Bundesministerium für Verteidigung (Symbolfoto).

Das Verteidigungsministerium hat erneut die Geheimhaltung der Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt. Auf Twitter schrieb die Behörde: „Wenn wir über die gelieferten Waffen nicht öffentlich reden, hat das einen Grund: Sicherheit – für uns, aber auch zum Schutz für die Ukraine.“

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Die Ukraine selbst habe um Geheimhaltung gebeten, meint das Ministerium und verweist auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Interfax vom 26. März. In dem Bericht geht es zwar um das Problem, dass ausländische Waffenlieferungen zu früh bekannt werden. Doch er bezieht sich auf ukrainische Bürger, die darüber öffentlich sprechen. Äußerungen anderer Regierungen werden nicht thematisiert.

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

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Ukrainisches Ministerium: Durchsickern von Informationen minimieren

In dem Bericht wird die stellvertretende Verteidigungsministerin der Ukraine, Anna Malyar, in einem Fernsehinterview zitiert. Sie sagte, vorzeitige Offenlegungen von Informationen durch ukrainische Bürger hätten zu Problemen geführt. Vertragsabschlüsse seien dadurch behindert worden. Außerdem hätte Russland einen Vorteil erhalten, weil es mit den Informationen über die Waffen der Ukrainer seine Angriffspläne hätte ändern können. „Deshalb versuchen wir heute unter den Bedingungen des Krieges, das Durchsickern von Informationen über die uns geleistete Hilfe zu minimieren“, so Malyar.

Das ukrainische Parlament hatte zuvor beschlossen, das illegale Fotografieren von Bewegungen der ukrainischen Streitkräfte sowie der Bereitstellung internationaler Militärhilfe stärker zu bestrafen.

Scholz kündigt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an

Bundeskanzler Scholz berichtet in Berlin, dass die Ukraine weiterhin Unterstützung erhalte. Gleichzeitig sollen die Abhängigkeiten zu Russland reduziert werden.

Reaktion auf Kritik von Botschafter Melnyk

Der Tweet des Verteidigungsministeriums erfolgte einen Tag, nachdem der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, starke Kritik geübt hatte. Bei „Maischberger“ widersprach er der Aussage von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht, , sein Land poche bei den deutschen Waffenlieferungen auf Geheimhaltung. Er warf der Bundesregierung vor, mit der Ukraine keinen „offenen Dialog“ über das Thema zu führen.

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RND/sf

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