Venezuela: EU verlängert Sanktionen gegen Maduros Machtapparat

Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela (Archivbild): Die EU hat Sanktionen gegen Maduros Machtapparat verlängert.

Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela (Archivbild): Die EU hat Sanktionen gegen Maduros Machtapparat verlängert.

Brüssel. Die EU hat die Sanktionen gegen den Machtapparat des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro um ein Jahr verlängert. Betroffen sind nach einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Ministerrates 36 Personen, denen eine Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen und Handlungen gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgeworfen wird. Ein Teil von ihnen soll zum Beispiel dafür gesorgt haben, dass Mitglieder der Nationalversammlung politisch verfolgt werden können.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Betroffenen sind mit EU-Einreiseverboten und Vermögenssperren belegt. Zu ihnen zählt unter anderem der Präsident der Nationalversammlung Luis Eduardo Parra Rivero.

Machtkampf seit 2019

Im ölreichen Venezuela tobt seit Anfang 2019 ein erbitterter Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Der Oppositionsführer Juan Guaidó wird von den USA, vielen lateinamerikanischen und europäischen Ländern unterstützt. Maduro hingegen kann auf China, Russland und seine Verbündeten Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Neben den Sanktionen gegen Personen wurden am Donnerstag auch EU-Ausfuhrbeschränkungen verlängert. So wird weiter der Export von Waffen und Ausrüstung nach Venezuela verboten sein, die zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft eingesetzt werden können.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen