US-Außenminister auf heikler Mission

Auf heikler Mission: US-Außenminister Rex Tillerson ist in Mexiko gelandet.

Auf heikler Mission: US-Außenminister Rex Tillerson ist in Mexiko gelandet.

Mexiko-Stadt. Im Streit mit Mexiko setzt US-Präsident Donald Trump auf eine diplomatische Offensive. Außenminister Rex Tillerson traf am Mittwochabend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt ein, um die Wogen zu glätten.

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Tillerson soll während seiner Kurzvisite in Mexiko-Stadt mit Staatschef Peña Nieto und hohen Regierungsvertretern zusammentreffen. Dabei wird der Chefdiplomat seinen für den Heimatschutz zuständigen US-Kollegen John Kelly an seiner Seite haben, der aus Guatemala anreiste.

Mexikos Außenminister erwägt Protest bei UN

In Mexiko erwartet beide keine einfache Aufgabe: Die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko sehen viele Beobachter auf einem Tiefpunkt, seit Trump vor gut einem Monat sein Amt antrat. Hintergrund ist dessen Beharren, dass Mexiko für die von ihm geplante Mauer an der Grenze zahlen solle. Im Zwist über das milliardenschwere Projekt sagte sein Amtskollege Enrique Peña Nieto sogar einen geplanten Besuch in Washington ab. Ein neuer Termin für ein Treffen wurde nicht anberaumt.

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Auch im Vorfeld des Mexiko-Besuchs von Rex Tillerson bleibt die Stimmung angespannt: Mexikos Außenminister Luis Videgaray zeigte sich im Vorfeld des Besuchs weiter angriffslustig und selbstbewusst.

Spicer: Beziehungen zu Mexiko „phänomenal“

Sein Land werde sich keine „unilateralen Entscheidungen“ einer anderen Regierung aufzwingen lassen, erklärte Videgaray am Mittwoch. „Wir müssen das nicht, und es ist nicht im Interesse von Mexiko.“ Zudem deutete er einen möglichen Protest Mexikos vor den Vereinten Nationen oder anderen Institutionen an.

Hohe US-Regierungsvertreter betonten hingegen die enge Kooperation mit Mexiko in Wirtschaftsfragen, Strafverfolgung, Drogenhandel und Handel. Im Weißen Haus erklärte Sprecher Sean Spicer zudem, die amerikanisch-mexikanischen Beziehungen seien „phänomenal.“ Er finde, dass es „einen erstaunlichen und robusten Dialog zwischen den beiden Nationen“ gebe.

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Von ap/RND/zys

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