„Sieg für Menschen und den Planet“

UN-Vollversammlung erkennt Recht auf saubere und gesunde Umwelt an

Eine Plastiktüte schwimmt über Korallen im Roten Meer in Ägypten. (Symbolbild) Die UN-Vollversammlung hat das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt anerkannt.

New York. Die UN-Vollversammlung hat das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt anerkannt. Die entsprechende Resolution wurde am Donnerstag in New York (Ortszeit) mit 161 Stimmen angenommen, bei keiner Gegenstimme und acht Enthaltungen der 193 UN-Mitgliedstaaten. China, Russland, Belarus, Kambodscha, Iran, Syrien, Kirgistan und Äthiopien waren die Länder, die sich enthielten.

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UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die Abstimmung als historisch, betonte aber auch, dass dies der Beginn sei: Alle Länder müssten nun das Recht auf eine saubere und gesunde Umwelt „Wirklichkeit für jeden und überall“ werden lassen.

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Resolutionen der Vollversammlung sind im Gegensatz zu denen des Weltsicherheitsrats rechtlich nicht bindend. Russland und andere Staaten, die sich enthielten, sagten, das Recht auf eine saubere und gesunde Umwelt könne rechtlich nur anerkannt werden, wenn es in internationalen Verträgen verankert werde.

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Prozess begann bereits 1972 mit der Stockholmer Erklärung

Dennoch sprach auch die Direktorin des UN-Umweltprogramms, Inger Andersen, wie Guterres von einer historischen Entscheidung. Die Vollversammlung habe „einen Sieg für Menschen und den Planet“ besiegelt, auf den seit fünf Jahrzehnten hingearbeitet worden sei.

Begonnen habe der Prozess 1972 mit der Stockholmer Erklärung, dann sei das Recht in Verfassungen, nationale Gesetze und regionale Vereinbarungen aufgenommen worden, sagte Andersen. „Im Oktober 2021 wurde es vom UN-Menschenrechtsrat anerkannt. Die heutige Entscheidung erhöht das Recht dahin, wo es hingehört: Universelle Anerkennung.“

RND/AP

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