„Machen sich für ukrainische Gesellschaft nützlich“

Ukrainischer Minister zeigt Lager für russische Kriegsgefangene – und wo sie arbeiten müssen

Ein russischer Soldat inspiziert ein Labyrinth des Metallurgischen Kombinats Azovstal in Mariupol auf dem Gebiet, das von der Regierung der Volksrepublik Donezk kontrolliert wird. (Symbolbild)

Ein russischer Soldat inspiziert ein Labyrinth des Metallurgischen Kombinats Azovstal in Mariupol auf dem Gebiet, das von der Regierung der Volksrepublik Donezk kontrolliert wird. (Symbolbild)

Kiew. Der ukrainische Justizminister Denys Maljuska hat dem ukrainischen Fernsehen nach Angaben seines Ministeriums Bilder eines vorbereiteten Lagers für russische Kriegsgefangene gezeigt. Das Lager befinde sich im Westen des Landes, sagte der Minister gemäß einer Mitteilung vom Dienstag.

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„Die Inhaftierten erhalten angemessene Lebensbedingungen und medizinische Versorgung“, versicherte er - und erklärte zugleich, dass die Russen arbeiten müssten. „Sie sind in der Holzverarbeitung tätig und machen sich für die ukrainische Gesellschaft nützlich“, sagte Maljuska.

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Insgesamt gebe es 51 Gefängnisse in beinahe jeder Region, in denen Kriegsgefangene gemäß den internationalen Normen getrennt von gewöhnlichen Insassen untergebracht würden. Zur Gesamtzahl der russischen Kriegsgefangenen machte Maljuska keine Angaben.

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Früheren Äußerungen zufolge sollen es rund 700 gewesen sein. Die russische Seite behauptet, seit dem Beginn des Einmarsches Ende Februar etwa zehnmal so viele Ukrainer gefangen genommen zu haben. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht.

RND/dpa

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