Für Gasreserven vor Heizsaison

Ukraine: Gaskonzern meldet Milliardenbedarf für Gasimport an

Symbolbild: 08.03.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Lubmin: Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 und der Übernahmestation der Ferngasleitung OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) stehen in der Sonne. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz hat den möglichen zusätzlichen Finanzbedarf für die Vorbereitung der kommenden Heizsaison mit umgerechnet rund 7,6 Milliarden Euro angegeben.

Symbolbild: 08.03.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Lubmin: Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 und der Übernahmestation der Ferngasleitung OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) stehen in der Sonne. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz hat den möglichen zusätzlichen Finanzbedarf für die Vorbereitung der kommenden Heizsaison mit umgerechnet rund 7,6 Milliarden Euro angegeben.

Kiew. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz hat den möglichen zusätzlichen Finanzbedarf für die Vorbereitung der kommenden Heizsaison mit umgerechnet rund 7,6 Milliarden Euro angegeben. „Um Gasreserven von 19 Milliarden Kubikmeter (Erdgas) zu haben, müssen zusätzlich 5,8 Milliarden Kubikmeter importiert werden“, sagte der Chef des Staatskonzerns, Jurij Witrenko, am Dienstag in Kiew.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle News zum Krieg in der Ukraine in unserem Liveblog +++

Reserven von 15 Milliarden Kubikmeter würden prinzipiell jedoch auch ausreichen. Aktuell bezifferte er die Gasvorräte des Landes auf etwa 10,5 Milliarden Kubikmeter, was über dem Schnitt der Jahre 2016-2018 liege. Den Importbedarf hofft er über US-amerikanische oder europäische Kredite zu finanzieren. Dabei werden 87 Prozent des ukrainischen Heizbedarfs über Erdgas gedeckt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Kriegsbedingt sei der Verbrauch jedoch stärker als die Förderung zurückgegangen. „Gerade haben wir auf dem ukrainischen Markt einen Gasüberschuss“, sagte der 45-Jährige. Die eigene Förderung werde dieses Jahr aufgrund des laufenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine um etwa fünf bis zehn Prozent zurückgehen.

Ein Großteil der ukrainischen Haushaltsausgaben wird seit Kriegsbeginn Ende Februar aus westlichen Hilfsgeldern bestritten. Kiew hatte den monatlichen Finanzbedarf mit umgerechnet mehr als 4,7 Milliarden Euro angegeben.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen