Trump Jr. zu Aussage in Russland-Affäre bereit

Donald Trump jr. während eines Interviews in Toronto, Kanada am 10. Juli.

Donald Trump jr. während eines Interviews in Toronto, Kanada am 10. Juli.

Washington. Trump Jr. und Manafort stehen in der Kritik, weil sie im Sommer 2016 an einem Treffen mit der russischen Anwältin Natalia Wesselnizkaja im New Yorker Trump Tower teilgenommen haben. Trump Jr. erhoffte sich davon Informationen, die die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton belasten sollten. An dem Treffen nahm auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teil. Es gilt als bislang deutlichster Hinweis darauf, dass Trumps Wahlkampftruppe bereit war, auf Informationen aus Russland zurückzugreifen.

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Grassely sagte, er wolle Trump jr. nicht zu einer öffentlichen Aussage in der kommenden Woche zwingen. Verhandelt werde derzeit auch über die Herausgabe von möglicherweise relevanten Dokumenten in der Sache. Kushner soll am Montag und Dienstag in den Geheimdienstausschüssen des Senats und des Repräsentantenhauses aussagen.

Anwältin Wesselnizkaja hat versichert, keine Verbindungen zur russischen Regierung zu haben. Laut Gerichtsakten, die der Nachrichtenagentur AP vorliegen, hat sie aber eine Militäreinheit des russischen Geheimdienstes FSB in Russland vor Gericht vertreten. Sie äußerte sich nicht direkt dazu und erklärte auf Facebook nur, sie habe alle zahlreiche Klienten gehabt. Wesselnizkaja hat sich im Fernsehen bereit erklärt, im Senat auszusagen.

Von RND/AP

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