Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag

Erst im März kamen Dutzende Menschen bei einem Autobombenanschlag in Damaskus ums Leben.

Erst im März kamen Dutzende Menschen bei einem Autobombenanschlag in Damaskus ums Leben.

Damaskus. Im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus hat es eine Serie von Autobombenexplosionen gegeben. Ein Selbstmordattentäter habe sich am Sonntagmorgen in der Nähe des Tahrir-Platzes in die Luft gesprengt, meldete das Staatsfernsehen.

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Bei der Explosion einer Autobombe sind nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens 21 Menschen getötet worden. Weitere 15 Menschen seien bei dem Attentat verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Wegen mehrerer Schwerverletzter könne die Zahl noch weiter steigen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Unter den Toten seien sieben Soldaten und drei Selbstmordattentäter.

Sicherheitskräfte hätten am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge verfolgt, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die Polizei. Zwei der Wagen hätten gestoppt und gezielt gesprengt werden können. Als sich die Beamten dem dritten Fahrzeug im belebten Altstadt-Viertel Al-Amara näherten, habe ein Selbstmordattentäter die Bombe gezündet.

39 Menschen sterben bei Doppelanschlag

Anschläge in der gut gesicherten syrischen Hauptstadt sind vergleichsweise selten. Trotzdem ereigneten sich in der Vergangenheit vereinzelt schwere Anschläge in Damaskus. So starben Mitte März mindestens 39 Menschen bei einem Doppelanschlag, der auch den Justizpalast der Stadt traf. Wenige Tage zuvor waren bei einem der schwersten Anschläge auf Schiiten in der Stadt mindestens 74 Menschen getötet worden.

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Teilweise wurden die Taten von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), teils von der Al-Kaida-nahen Gruppe Fatah al-Scham für sich reklamiert.

Von RND/dpa

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