US-Medien berichten

„Gefahrenzonen“ wegen Militärmanöver: China warnt Airlines vor Flügen nahe Taiwan

Ein Flugzeug der US-Regierung mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hebt am 03. August 2022 vom Flughafen in Taipeh, Taiwan ab.

Ein Flugzeug der US-Regierung mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hebt am 03. August 2022 vom Flughafen in Taipeh, Taiwan ab.

China hat in Asien verkehrende Fluggesellschaften vor einem Überflug von Taiwan gewarnt. Wegen chinesischer Militärübungen seien insgesamt sechs Bereichen des Luftraums um Taiwan als „Gefahrenzonen“ ausgewiesen worden. Vom 4. bis zum 7. August würden Flüge eingeschränkt. Das berichtet am Mittwoch das US-Medium „Bloomberg“ unter Berufung auf verschiedene Fluggesellschaften und das koreanische Verkehrsministerium.

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Nancy Pelosi in Taiwan gelandet

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses traf am Dienstagabend Ortszeit im Rahmen ihrer Asien-Reise am Flughafen von Taipeh ein.

Peking hat als Reaktion auf den Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taipeh Konsequenzen angekündigt. Wie das Verteidigungsministerium in Peking laut Staatsfernsehen mitteilte, beginnen die Manöver bereits an diesem Dienstag und sollen bis Sonntag dauern.

Diese dienten der „ernsten Abschreckung gegen die jüngste Eskalation durch negative Schritte der USA in der Taiwan-Frage und eine ernste Warnung an die Unabhängigkeitskräfte, die eine Abspaltung wollen“, sagte ein Sprecher. Es gehe um die Abwehr „der Einmischung ausländischer Kräfte und separatistischer Versuche von Unabhängigkeitskräften in Taiwan“.

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Das chinesische Außenministerium sprach kurz nach der Landung der US-Politikerin am Dienstag in Taipeh von einem „sehr gefährlichen Spiel mit dem Feuer“. China werde „alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die nationale Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen“. Weiter hieß es: „Wer mit dem Feuer spielt, wird sich selbst verbrennen.“ Ähnliche Worte hatte Staats- und Parteichef Xi Jinping vergangene Woche in einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden gewählt.

Pelosi hat ihren Taiwan-Besuch am Mittwoch beendet. Nächster Stopp ihrer Asienreise ist Südkorea.

RND/hyd/dpa

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