Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

Streit in Hamburg: CDU wirft Senat unhaltbare Zustände in zentraler Ankunftsstelle vor

Eine freiwillige Helferin des Roten Kreuzes geht am Montag, 7. März, durch Reihen mit Notunterkünften für Geflüchtete in den Hamburger Messehallen. Zur Unterbringung und Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen will Hamburg einen Teil seiner Messehallen nutzen. Die CDU hat nun Kritik an der Ankunftsstelle in der Stadt geübt.

Eine freiwillige Helferin des Roten Kreuzes geht am Montag, 7. März, durch Reihen mit Notunterkünften für Geflüchtete in den Hamburger Messehallen. Zur Unterbringung und Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen will Hamburg einen Teil seiner Messehallen nutzen. Die CDU hat nun Kritik an der Ankunftsstelle in der Stadt geübt.

Hamburg. Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft hat dem Senat unhaltbare Zustände in der zentralen Ankunftsstelle für Flüchtlinge vorgeworfen.

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Ukrainische Kriegsflüchtlinge stünden vor der Erstaufnahmeeinrichtung in Rahlstedt in langen Warteschlangen, sagte Fraktionschef Dennis Thering am Dienstag. „Ankommende Flüchtlinge, vor allem Frauen und Kinder, müssen draußen in der Kälte stehen.“ Freiwillige Helfer hätten von fehlender Essens- und Getränkeversorgung berichtet. Selbst Decken für die Wartenden gäbe es nicht.

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750 Flüchtlinge pro Tag

„Es kann nicht sein, dass von den Strapazen der Flucht betroffene Kinder und Frauen stundenlang in der Kälte warten müssen. Hier braucht es umgehend beheizter Wartezelte oder Ähnliches“, sagte er. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) habe angekündigt, die Flüchtlinge aus der Ukraine in Hamburg aufnehmen und versorgen zu wollen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. „Ich erwarte von Bürgermeister Tschentscher, dass er seinen eigenen Ankündigungen jetzt auch Taten folgen lässt.“ Die Registrierung der Flüchtlinge müsse umgehend verbessert werden. „Dafür braucht es vor allem eine deutliche Personalaufstockung.“

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Die Zahl der in Hamburg ankommenden Flüchtlinge war nach Angaben der Innenbehörde am Wochenende sprunghaft auf rund 750 pro Tag gestiegen. Alle Flüchtlinge müssen sich in der zentralen Ankunftsstelle in Rahlstedt registrieren lassen. Erst ab Mittwoch soll den Ansagen zufolge eine zweite Registrierungsstelle in der Zentralen Ausländerbehörde in Wandsbek eingerichtet werden.

RND/dpa

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