Spanische Polizei bestätigt Tod des gesuchten Imams

Einsatzkräfte untersuchen in Alcanar (Spanien) die Trümmer eines Wohnhauses. Die Explosion dort hängt nach Ansicht der Ermittler mit den Terroranschlägen in Barcelona und Cambrils zusammen.

Einsatzkräfte untersuchen in Alcanar (Spanien) die Trümmer eines Wohnhauses. Die Explosion dort hängt nach Ansicht der Ermittler mit den Terroranschlägen in Barcelona und Cambrils zusammen.

Barcelona. Der wegen der Anschläge in Spanien gesuchte Imam Abdelbaki Es Satty ist tot. Das bestätigte der katalanische Polizeichef Josep Lluís Trapero am Montagabend vor Journalisten in Barcelona. Der Mann sei wie vermutet am vergangenen Mittwoch bei der Explosion in einem Haus in Alcanar südlich von Barcelona ums Leben gekommen. Das hätten die Identifizierungsarbeiten zweifelsfrei ergeben. In dem Haus sollen die Terroristen ihre Anschläge geplant haben.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Kurz vor der Mitteilung von Trapero war der noch flüchtige Haupttäter Younes Abouyaaquoub am Montag getötet worden. Die katalanische Polizei schoss den 22 Jahre alten Marokkaner nach eigenen Angaben gegen 17 Uhr (MESZ) in dem kleinen Ort Subirats nieder. Die Situation sei nun völlig unter Kontrolle, die Antiterror-Operation in Katalonien werde vorerst aber nicht abgeschlossen, erklärte Trapero ohne weitere Details zu nennen.

Die Polizei geht davon aus, dass es Abouyaaquoub war, der am vergangenen Donnerstag das Tatfahrzeug bei dem Anschlag in Barcelona gesteuert hat. Er fuhr mit einem Lieferwagen in der Flaniermeile Las Ramblas Passanten nieder. Dabei tötete er 13 Menschen und verletzte mehr als 120. Auf der Flucht erstach er außerdem einen 34 Jahre alten Spanier, um an das Fahrzeug des Mannes zu kommen.

Von RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen