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Vertrauliche Liste

Erhält die Luftwaffe den größten Teil der Bundeswehr-Milliarden?

Große Teile des milliardenschweren Sondervermögens für die Bundeswehr könnten für die Luftwaffe ausgegeben werden.

Berlin. Große Teile des milliardenschweren Sondervermögens für die Bundeswehr könnten für die Luftwaffe ausgegeben werden. Das geht aus einer bislang vertraulichen Liste hervor, die nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Grundlage für den sogenannten Wirtschaftsplan ist, der Ende der Woche im Bundestag beschlossen werden soll. Zuerst hatte der „Business-Insider“ über die Auflistung berichtet.

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Der größte Betrag von 40,9 Milliarden Euro ist demnach für die „Dimension Luft“, also die Luftwaffe vorgesehen. Aufgeführt werden neben der Entwicklung und dem Kauf der Eurofighter unter anderem Nachfolger für den Tornado-Jet, die Beschaffung schwerer Transporthubschrauber, bodengebundene Luftverteidigung und ein weltraumbasiertes Frühwarnsystem.

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19,3 Milliarden Euro sind für die Marine eingeplant, unter anderem für die Korvette 130, die Fregatte F126 und Mehrzweckkampfboote. Beim Heer werden Vorhaben für 16,6 Milliarden Euro aufgelistet, unter anderem die Nachrüstung der restlichen Schützenpanzer Puma und die Nachfolge für den Schützenpanzer Marder.

Weitere Ausgaben sind für Bekleidung und persönliche Ausrüstung der Soldaten (2 Milliarden), Digitalisierung, Satellitenkommunikation und andere Kommunikationsmittel (20,7 Milliarden) sowie Forschung und Entwicklung vorgesehen. Die Einzelposten sind nicht mit genauen Beträgen beziffert. Auch wann welche Projekte angegangen werden sollen, ist nicht vermerkt.

RND/dpa

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