Atommacht in politischer Krise

Shehbaz Sharif wird neuer Premierminister von Pakistan

Anhänger der Partei des ehemaligen pakistanischen Premierministers Khan nehmen an einer Demonstration nach einem Misstrauensvotum teil und bekunden ihren Unmut. (Archivbild)

Anhänger der Partei des ehemaligen pakistanischen Premierministers Khan nehmen an einer Demonstration nach einem Misstrauensvotum teil und bekunden ihren Unmut. (Archivbild)

Islamabad. Nach dem Misstrauensvotum gegen Imran Khan ist der pakistanische Oppositionsführer Shehbaz Sharif zum neuen Premierminister gewählt worden. 174 der 374 Abgeordneten stimmten am Montag für Sharif, wie Parlamentssprecher Ayaz Sadiq in der Hauptstadt Islamabad verkündete.

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In der Nacht hatten landesweit Zehntausende Menschen gegen die Amtsenthebung des ehemaligen Kricketstars Khan protestiert. Khans Regierungspartei PTI verkündete vor der Wahl einen massenhaften Rücktritt aus dem Parlament. Dutzende Abgeordnete verließen den Saal aus Protest.

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Khan war in der Nacht auf Sonntag per Misstrauensvotum des Amtes enthoben worden. Vorausgegangen war eine tagelange politische Krise in der südasiatischen Atommacht. Der ehemalige Premierminister war wegen der schweren Wirtschaftskrise im Land zunehmend unter Druck geraten. Seit zwei Jahren bereits macht das breite Oppositionsbündnis gegen seine Regierung mobil.

RND/dpa

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