Selbstmordattentäter reißt fünf Menschen in den Tod

Sicherheitskräfte am Anschlagsort nahe der US-Botschaft.

Sicherheitskräfte am Anschlagsort nahe der US-Botschaft.

Kabul. Vor einer Filiale der Kabul Bank am belebten Massud-Platz hat sich ein Mann in die Luft gesprengt. Fünf Menschen sterben, mindesten neun weitere seien verletzt, teilte der Sprecher der Kabuler Polizei, Basir Mudschahid, mit. In Afghanistan beginnen in einigen Tagen wichtige religiöse Feiertage. Banken sind dann besonders voll, weil viele Menschen ihre Gehälter und Boni abholen, um Opfertiere, neue Kleider und Delikatessen einzukaufen.

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Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Es war der zwölfte große Anschlag in der afghanischen Hauptstadt seit Januar. Hunderte Menschen wurden seither getötet oder verletzt.

Mindestens 29 Tote bei einem Anschlag auf eine Moschee

In der Nähe des Anschlagsorts liegen, hinter massiven Absperrungen, auch die US-Botschaft und das Nato-Hauptquartier. US-Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche die neue Afghanistan-Strategie seiner Regierung vorgestellt, die ein verstärktes militärisches Engagement vorsieht. Ein Ziel sei, die radikalislamischen Taliban daran zu hindern, Afghanistan wieder zu übernehmen, sagte Trump.

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Erst vor vier Tagen hatten Kämpfer der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Kabul eine schiitische Moschee überfallen, mindestens 29 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt.

Von dpa/RND

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