Schulden bei den UN: Iran und Venezuela dürfen in der Vollversammlung nicht mehr abstimmen

UN-Vollversammlung in New York bei einer Beratung (Archivbild).

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New York. Der Iran, Venezuela und eine Reihe weiterer Staaten haben ihre Stimmrechte in der UN-Generalversammlung wegen Zahlungsrückständen vorübergehend verloren.

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In einem am Mittwoch veröffentlichten Brief gab Generalsekretär António Guterres an, der Iran müsse umgerechnet mindestens 16,1 Millionen Euro und Venezuela 34,8 Millionen Euro zahlen, um in dem größten UN-Organ wieder mitbestimmen zu können. Mit sofortiger Wirkung hätten auch Antigua und Barbuda, die Republik Kongo, Guinea, Papua-Neuguinea und Vanuatu ihr Stimmrecht verloren, teilte Guterres am Mittwoch dem Präsidenten der Vollversammlung, Abdulla Shahid, mit.

Nach UN-Regularien wird jenen Staaten das Recht darauf entzogen, deren Schulden der Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge der vergangenen zwei Jahre entsprechen oder höher sind.

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RND/dpa/AP

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