Altkanzler äußert sich zum Krieg in der Ukraine

Gerhard Schröder will Kontakt zu Putin nicht abbrechen

Darf er SPD-Mitglied bleiben oder nicht? Die Verhandlung über den möglichen Parteiausschluss von Gerhard Schröder wurde vertagt.

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD, Archivbild).

Berlin. Altkanzler Gerhard Schröder will den Kontakt zum russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht abbrechen. „Ich werde meine Gesprächsmöglichkeiten mit Präsident Putin nicht aufgeben“, erklärte Schröder.

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Das sagte Schröder der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Weiter äußerte er Unverständnis über die Debatte rund um die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Er glaube nicht an eine militärische Lösung, so Schröder weiter. „Der Krieg ist nur durch diplomatische Verhandlungen zu beenden. Das Schicksal der Soldaten und der ukrainischen Zivilbevölkerung ist nur über eine diplomatische Lösung zu erleichtern“, sagte der SPD-Politiker.

Droht Schröder der Rauswurf aus der SPD?

Altkanzler Gerhard Schröder steht seit dem Beginn des russische Angriffskrieg in der Ukraine aufgrund seines Kontaktes zum russischen Staatspräsidenten unter Druck – auch innerhalb der Partei. Eine Moskau-Reise des Politikers verlief weitestgehend ergebnislos.

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Seit Wochen wird zudem über einen Ausschluss Schröders aus der SPD debattiert. Ab kommenden Donnerstag (14. Juli) soll in Hannover darüber verhandelt werden. Ein Anwalt des Altkanzlers erklärte zuletzt, ein Rauswurf Schröders aus der Partei sei aus seiner Sicht ausgeschlossen.

RND/ag

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