Scholz: Corona-Hilfen sind Beitrag zum Durchhalten in der Krise

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) im Plenarsaal des Bundestags.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) im Plenarsaal des Bundestags.

Berlin. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat geplante neue Corona-Hilfen etwa für Familien als einen Beitrag zum Durchhalten in der Krise bezeichnet. Es gehe darum, auch in der Pandemie an die Zukunft zu denken, sagte der SPD-Politiker am Freitag im Bundestag.

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„Ganz konkret tun wir deshalb an dieser Stelle etwas, um diejenigen zu unterstützen, die jetzt noch durchhalten müssen: die Familien, die eine Unterstützung bekommen mit dem Kinderbonus von 150 Euro, der eine gute Sache schon im letzten Jahr war und den wir jetzt voranbringen.“

Scholz erwähnte auch steuerliche Entlastungen für Gastronomen sowie Unternehmen. „Es geht hier nicht nur um Geld, das viele gut gebrauchen können. Es geht auch um eine gemeinsame Sache.“ Die Pandemie halte unverändert an. Die Bürger müssten alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

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Zuschlag auf Kindergeld

Der Bundestag beriet in erster Lesung über neue milliardenschwere Hilfen in der Corona-Krise. Dabei geht es um einen einmaligen Zuschlag aufs Kindergeld von 150 Euro. Geplant ist auch ein Zuschuss für Empfänger von Grundsicherung.

Auf Speisen in Restaurants und Cafés soll bis Ende 2022 der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent anfallen. Die große Koalition will es außerdem Firmen ermöglichen, Verluste aus den Corona-Jahren 2020 und 2021 umfangreicher mit vorherigen Gewinnen zu verrechnen. Die Pläne hatten die Spitzen von Union und SPD vergangene Woche vereinbart.

RND/dpa

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