„Schlimmes Signal an die Pflegenden“: Skepsis gegenüber Söders Impfpflicht-Rückzieher

Eine Mitarbeiterin eines Pflegezentrums wird gegen das Coronavirus geimpft.

Eine Mitarbeiterin eines Pflegezentrums wird gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild)

Berlin. Die Geschäftsführerin des Regionalverbands Nordost im Berufsverband für Pflegeberufe zeigt sich skeptisch gegenüber dem Vorstoß, die Impfpflicht für Pflegekräfte auszusetzen.

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„Politisch sorgt das, glaube ich, für große Unsicherheit“, sagte Natalie Sharifzadeh am Dienstag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). „So wie es jetzt läuft, halte ich das für ein schlimmes Signal auch an die Pflegenden. Mal ist es ganz wichtig, dann mal wieder nicht so sehr, jetzt setzen wir es aus.“

Zunächst hatte Bayern angekündigt, die gesetzliche Corona-Impfpflicht für Personal von Kliniken und Pflegeheimen nicht durchsetzen zu wollen, dann wollte die Union auch bundesweit auf die Bremse treten.

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Das bereits im Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz legt fest, dass Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können. Arbeitgeber müssen die Gesundheitsämter informieren, wenn das nicht geschieht. Diese können die Beschäftigung in der Einrichtung untersagen.

RND/dpa

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