Kreml droht dem Westen

Russland: Waffenlieferungen an Ukraine provozieren „katastrophale Entwicklung“ - auch in Nato-Ländern

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat den Westen vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt. (Archivbild)

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat den Westen vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt. (Archivbild)

Moskau. Das russische Außenministerium hat erneut vor westlichen Waffenlieferungen in die Ukraine und Folgen für die Nato gewarnt. Die Lieferung von Waffen oder Flugzeugen sowie die Entsendung von Söldnern könnten die humanitäre Lage in der Ukraine nicht verbessern, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Montag der Staatsagentur Tass zufolge. Im Gegenteil würde das eine „katastrophale Entwicklung der Situation nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den Nato-Ländern provozieren“, betonte sie.

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Sacharowa warnte vor einem „globalen Kollaps“, sollten westliche Waffen in die Hände von Kämpfenden gelangen. Russland war am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert.

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Auch Deutschland liefert Waffen an die Ukraine. Das russische Außenministerium hatte bereits die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, Panzerabwehrwaffen und Boden-Luft-Raketen zu schicken. Am Montag hatte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht im ZDF-„Morgenmagazin“ gesagt, die Bundesregierung prüfe, der Ukraine mit weiteren Waffenlieferungen zu helfen.

Moskau habe betreffenden Ländern bereits „mit Fakten in der Hand“ den Schaden und die Folgen ihrer Politik erklärt, sagte Sacharowa. Einige Länder hielten aber an Waffenlieferungen fest. „Das ist ihre Wahl. Diese Wahl ist falsch und einfach verbrecherisch.“

RND/dpa

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