In Flecktarn und mit Sturmgewehr

War es ein Deserteur? Unbekannter eröffnet Feuer auf Polizisten in Südrussland

Russische Soldaten nehmen im Januar an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii im Gebiet Rostow-am-Don teil. (Symbolbild)

Russische Soldaten nehmen im Januar an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii im Gebiet Rostow-am-Don teil. (Symbolbild)

Rostow-am-Don. Ein Unbekannter hat im südrussischen Gebiet Rostow-am-Don nahe der ukrainischen Grenze eine Patrouille beschossen und dabei einen Polizisten verletzt. „Das Verbrechen wurde heute gegen 12.00 Uhr in der Vorstadt von Nowoschachtinsk verübt“, teilte die Polizei am Dienstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge mit.

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Den behördlichen Angaben nach war der Mann in Flecktarn gekleidet und mit einem Sturmgewehr bewaffnet. Es soll sich demnach um einen Deserteur handeln, der zuvor in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine geschickt worden war.

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Nähere Angaben zur Person des Täters gab es nicht. Nach dem Schusswechsel mit der Polizei sei er untergetaucht, hieß es. Die Fahndung laufe. Die Stadtverwaltung von Nowoschachtinsk verstärkte in dem Zusammenhang die Bewachung von Schulen und Kindergärten.

Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben Russlands Behörden im eigenen Land einen deutlichen Anstieg von Angriffen mit Sprengsätzen und Schusswaffen registriert. Laut einer jüngst veröffentlichten Statistik des russischen Innenministeriums ist die Zahl solcher Taten im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gestiegen.

RND/dpa

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