Republikaner vermuten Zahlungen von Putin an Trump

Gehören zum Team Trump und spekulieren über dessen Verbindungen zu Putin: der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und der Fraktionschef der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy.

Gehören zum Team Trump und spekulieren über dessen Verbindungen zu Putin: der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und der Fraktionschef der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy.

Washington. Der Fraktionschef der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy, hat nach einem Bericht der „Washington Post“ die Vermutung geäußert, Donald Trumps Wahlkampf werde aus Russland bezahlt.

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In dem vertraulichen Gesprächsprotokoll ist die Äußerung McCarthys wortwörtlich wiedergegeben: „Es gibt zwei Leute, denke ich, die von Putin bezahlt werden: Rohrabacher und Trump ... [Lachen] ... ich schwöre bei Gott“, wird McCarthy zitiert.

Der Republikaner soll diese Aussage am 15. Juni 2016, einen Monat vor der Nominierung Trumps als Präsidentschaftskandidat, getroffen haben. Mit Dana Rohrabacher meinte er einen republikanischen Politiker, der sich wiederholt positiv über Russland und Wladimir Putin geäußert hatte.

In dem Gespräch schaltete sich daraufhin der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, ein. Laut des Protokolls schwor er die Anwesenden darauf ein, diese Unterhaltung nicht nach draußen dringen zu lassen: "Das bleibt unter uns ... [Lachen] ... keine Leaks ... [Lachen] ... in Ordnung? So wissen wir, dass wir eine richtige Familie sind." Das gesamte Protokoll wurde von der "Washington Post" online veröffentlicht.

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Gegenüber der Washington Post rechtfertigte sich Ryan später, dass dies ein Versuch gewesen sei, witzig zu sein.

Kurz bevor McCarthy die möglicherweise explosive Bemerkung gemacht hatte, hatten sowohl er selbst als auch Ryan unabhängig voneinander Unterredungen mit dem ukrainischen Premierminister Wladimir Groisman geführt. Dieser hatte laut „Washington Post“ erklärt, dass die Regierung von Wladimir Putin gezielt populistische Politiker finanziert, um demokratische Institutionen in Osteuropa zu untergraben.

Von RND/dpa/aks

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