Reisen in Zeiten von Corona: Auf eigene Verantwortung

Ein Spaziergänger geht am Ufer des Schweriner Sees spazieren. Dort steht ein Hinweisschild über den Mindestabstand von 1,50 Metern.

Ein Spaziergänger geht am Ufer des Schweriner Sees spazieren. Dort steht ein Hinweisschild über den Mindestabstand von 1,50 Metern.

Hannover. Ostsee statt Mallorca? Harz statt Italien? Oder lieber ganz zu Hause bleiben? Hinter jedem Reiseplan für diesen Sommer steht ein großes Fragezeichen.

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Die Antwort hat den Deutschen bislang der Staat abgenommen. Bis Mitte Juni gilt eine weltweite Reisewarnung des Bundesaußenministers – eine historisch beispiellose Einschränkung, aber eben auch eine Hilfestellung für all jene, die nicht wissen, wie sie mit der Corona-Gefahr im Flugzeug oder Hotel umgehen sollen: Reisen ist selbst innerhalb Europas unmöglich. Buchungen aus der Zeit vor der Pandemie können, dank der behördlichen Reisewarnung, storniert werden.

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Die weltweite Reisewarnung wird bald Geschichte sein. Eine Verlängerung über den Juni hinaus lässt sich nicht mehr begründen. Die Tourismusindustrie atmet auf, die Fluggesellschaften können wieder starten. Es ist beim Reisen wie in vielen anderen Bereichen auch – die Corona-Bekämpfung in Deutschland hat eine neue Phase erreicht: Der Staat zieht sich aus der alles dominierenden Rolle zurück, er setzt nur noch die Leitplanken.

Er erlaubt wieder Restaurantbesuche, verlangt aber freie Tische und Namenslisten für die Gäste. Kann man trotzdem Spaß beim Lieblingsitaliener haben? Die Deutschen tasten sich gerade an die Antwort heran.

Nicht anders ist es beim Reisen. Außenminister Maas und seine Amtskollegen haben versucht, einen Rahmen für europäische Reisen in diesem Sommer abzustecken. Manches, was man sich vor einigen Wochen noch nicht vorstellen konnte, wird wohl doch noch möglich sein.

Aber ist das wirklich der Urlaub, den man sich so sehnlichst wünscht? Wir bekommen jetzt die Freiheit zurück, diese Frage selbst zu entscheiden.

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