Gewalt durch Hass

Queerbeauftragter der Bundesregierung zeigt sich nach Attentat von Bratislava erschüttert

Eine Frau stellt am Tatort eine Kerze ab.

Eine Frau stellt am Tatort eine Kerze ab.

Berlin. Der Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), hat sich nach dem Attentat auf eine Schwulenbar in Bratislava mit zwei Todesopfern erschüttert gezeigt und mehr Schutz für Betroffene möglicher weiterer Angriffe gefordert.

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„Das schreckliche Attentat von Bratislava macht mich fassungslos und betroffen“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Der queerfeindliche Hass fordert weitere Todesopfer mitten in Europa.“ Sein tiefes Mitgefühl gelte den Verletzten, den Angehörigen und der slowakischen LGBTQI-Community. Es gehe jetzt darum, „die queere Community besser zu schützen“, fügte Lehmann hinzu. Deutschland und Europa stünden dabei an der Seite der Slowakei.

Am Mittwochabend hatte ein Angreifer vor einer Schwulenbar in der slowakischen Hauptstadt zwei 30-jährige Männer getötet und eine Kellnerin schwer verletzt. Am Donnerstagmorgen gab die Polizei bekannt, den Täter identifiziert zu haben. Das Lokal, vor dem die beiden Männer erschossen wurden, ist ein Treffpunkt der LGBTQI-Szene, bewirbt sich selbst als „lovely gay bar in Bratislava centre“. Die englische Abkürzung LGBTQI steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans Menschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen.

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Queerfeindliche Angriffe häufen sich. Zuletzt war in Münster ein trans Mann fünf Wochen nach einem tödlichen Angriff beim Christopher-Street-Day gestorben.

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