„Kleiner, aber bedeutender Schritt“

Im muslimisch geprägten Pakistan: Provinz führt erste Trans-Quote des Landes ein

Ein Plakat mit der Aufschrift "Equality For All Beings" (Übersetzung: "Gleichheit für alle Lebewesen").

Ein Plakat mit der Aufschrift "Equality For All Beings" (Übersetzung: "Gleichheit für alle Lebewesen").

Islamabad. In der pakistanischen Provinz Sindh gilt künftig eine Trans-Quote im öffentlichen Dienst. Das gaben Behörden am Dienstag bekannt. Für das südasiatische Land ist es die erste Quote dieser Art. Konkret sollen in der Provinz Sindh im Süden Pakistans künftig 0,5 Prozent der Stellen von transgeschlechtlichen Leuten besetzt sein. Behörden nannten dies einen „kleinen, aber bedeutenden“ Schritt.

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Trans-Menschen sind im konservativ-muslimischen Pakistan nach wie vor Diskriminierung ausgesetzt. Viele werden von ihren eigenen Familien verstoßen und müssen sich mit Prostitution und Betteln über Wasser halten.

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Auf nationaler Ebene hat Pakistan 2018 ein Gesetz zum Schutz von transgeschlechtlichen Menschen eingeführt, nachdem in den Jahren zuvor viele von ihnen getötet worden waren.

RND/dpa

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