Beschädigte Pipelines

Dänische Börde: Wohl kein Gasaustritt aus Nord Stream 2 mehr

Auf diesem von den dänischen Streitkräften zur Verfügung gestellten Foto sind Blasen und Strudel auf der Wasseroberfläche über einem Gasleck in der Ostsee zu sehen.

Auf diesem von den dänischen Streitkräften zur Verfügung gestellten Foto sind Blasen und Strudel auf der Wasseroberfläche über einem Gasleck in der Ostsee zu sehen.

Kopenhagen. Aus der schwer beschädigten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 tritt nach Angaben der dänischen Energiebehörde wohl kein Gas mehr aus. Die Behörde teilte am Samstag auf Twitter mit, sie sei von der Betreibergesellschaft darüber informiert worden, dass sich der Druck in der Gasleitung anscheinend stabilisiert habe. „Dies deutet darauf hin, dass kein Gas mehr aus dieser Pipeline austritt.“

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Explosionen unter Wasser beschädigten in dieser Woche die Pipelines Nord Stream 1 und 2. Aus den vier Lecks in internationalen Gewässern nahe Schweden und Dänemark trat unter anderem Methan aus. Die dänische und die schwedische Regierung sowie die EU gingen davon aus, dass die Schäden auf Sabotage zurückzuführen sind.

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EU geht von Sabotage an Pipelines aus

Der russische Präsident Wladimir Putin beschuldigte am Freitag den Westen, die von Russland gebauten Pipelines zu sabotieren. Die USA und ihre Verbündeten wiesen diesen Vorwurf vehement zurück. US-Präsident Joe Biden erklärte, die Behauptung sei abwegig. „Es war ein vorsätzlicher Sabotageakt. Und jetzt verbreiten die Russen Desinformationen und Lügen“, sagte er. „Hören Sie einfach nicht auf das, was Putin sagt. Wir wissen, dass das, was er sagt, nicht wahr ist.“

Aus US-Regierungskreisen hieß es, Putin wolle mit seiner Behauptung die Aufmerksamkeit von seiner Annexion von Teilen der Ukraine am Freitag ablenken. „Wir werden nicht zulassen, dass Russlands Desinformation uns oder die Welt von seinem offenkundig betrügerischen Versuch ablenkt, souveränes ukrainisches Territorium zu annektieren“, sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, Adrienne Watson.

RND/AP

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