Nigeria vernichtet eine Million Corona-Impfdosen - gespendete Vakzine meist kurz vor Ablauf

Sabon Kuje in Nigeria: Yunusa Bawa (Mitte), ein kommunaler Gesundheitshelfer, verabreicht einem Mann den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Während Nigeria versucht, 55 Millionen seiner 206 Millionen Einwohner in den nächsten zwei Monaten vollständig zu impfen, riskieren Mitarbeiter des Gesundheitswesens in einigen Teilen des Landes ihr Leben, um die Landbevölkerung zu erreichen.

Sabon Kuje in Nigeria: Yunusa Bawa (Mitte), ein kommunaler Gesundheitshelfer, verabreicht einem Mann den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Während Nigeria versucht, 55 Millionen seiner 206 Millionen Einwohner in den nächsten zwei Monaten vollständig zu impfen, riskieren Mitarbeiter des Gesundheitswesens in einigen Teilen des Landes ihr Leben, um die Landbevölkerung zu erreichen.

Die Behörden in Nigeria haben mehr als eine Million Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum vernichtet. Die Aktion fand am Mittwoch in der Hauptstadt Abuja statt. Faisal Shuaib, Leiter der Gesundheitsbehörde NPHCDA erklärte, dass Nigeria in eine schwierige Lage durch Industrieländer gebracht werde, die „diese Vakzine beschafften und sie in ihren Lagern horteten und sie kurz vor deren Verfallsdatum als Spende anboten“.

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Erst vor einer Woche hatte die Regierung klargestellt, dass sie nicht länger Schenkungen von Impfstoffen von kurzer Haltbarkeit annehmen werde.

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Inmitten eines starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen zog das Impftempo im bevölkerungsreichsten Land Afrikas indes zuletzt an. So verdoppelte sich allein in der vergangenen Woche die Impfquote in Nigeria, dessen Regierung das ambitionierte Ziel ausgegeben hat, 55 der rund 206 Millionen Einwohner bis Februar 2022 vollständig zu impfen. Aktuell haben nur zwei Prozent zwei Dosen erhalten.

RND/AP

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