Flaggschiff schwer getroffen

Brand auf russischem Kriegsschiff: Raketenangriff oder explodierte Munition?

Dieses von Maxar Technologies zur Verfügung gestellte Satellitenfoto zeigt den Raketenkreuzer „Moskwa“ im Hafen von Sewastopol am 7. April.

Moskau/Kiew. Ukrainische Truppen haben nach Angaben des Gouverneurs des Bezirks Odessa den russischen Lenkwaffenkreuzer „Moskwa“ mit zwei Raketen getroffen. Dabei sei „schwerer Schaden“ entstanden, sagte Gouverneur Maksym Martschenko. Die „Moskwa“ ist das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte.

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Die Besatzung des russischen Raketenkreuzers ist nach Angaben aus Moskau evakuiert worden. Als Grund gab Russland aber nicht an, dass das Schiff von Raketen getroffen wurde. Es hieß lediglich, das Schiff der Schwarzmeerflotte sei durch die „Detonation von Munition infolge eines Brandes“ schwer beschädigt. Das berichtet die russische Agentur Tass in der Nacht zu Donnerstag unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium.

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Die Brandursache werde untersucht, hieß es weiter. Das Kriegsschiff habe eine Besatzung von mehr als 500 Matrosen, sagte der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowytsch am Mittwoch in einem Interview.

Die „Moskwa“ soll unter anderem an der Eroberung der ukrainischen Schlangeninsel zu Kriegsbeginn vor knapp sieben Wochen beteiligt gewesen sein. Der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Heraschtschenko, deutete in einem Beitrag in sozialen Netzwerken an, das Kriegsschiff sei mit einer Rakete des Typs Neptun getroffen worden. Die ukrainische Eigenentwicklung hat eine Reichweite von 280 Kilometern.

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Odessa liegt im Süden der Ukraine und ist deren wichtigste Hafenstadt. Die Schlacht um Odessa gilt als entscheidend.

RND/dpa

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