Der Kreml tobt

Scharfe Worte nach Selenskyjs Reisebann-Forderung für alle Russen

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Putin (Archivbild)

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Putin (Archivbild)

Moskau. Die ukrainische Forderung nach einem internationalen Reisebann für alle Russen hat in Moskau heftige Kritik ausgelöst. Die Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj seien „äußerst negativ“ aufgenommen worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. „Die Irrationalität des Gedankengangs übersteigt jedes Maß“, kritisierte er.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Medwedew vergleicht Selenskyj mit Hitler

Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew beschimpfte Selenskyj auf Twitter als „größten ukrainischen Clown“ – und verglich ihn sogar mit NS-Diktator Adolf Hitler.

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Medwedew fällt seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder mit abfälligen Bemerkungen über das Nachbarland auf. So stellte er in der Vergangenheit etwa das Fortbestehen der Ukraine als souveränen Staat infrage.

Immer wieder rechtfertigt Moskau seinen schon seit fast einem halben Jahr dauernden Angriffskrieg mit einer angeblichen „Befreiung“ des Nachbarlands von Nationalisten – was auch deshalb für besondere Empörung sorgt, weil Selenskyj jüdischer Abstammung ist.

Schätzungen der USA: Bis zu 80.000 russische Soldaten getötet oder verletzt

Das Pentagon schätzt die russischen Opferzahlen im Krieg in der Ukraine – und sieht die Ukraine derzeit im Vorteil.

EU diskutiert Forderung des ukrainischen Präsidenten

Mit Blick auf russische Besatzungsverwaltungen in eroberten ukrainischen Gebieten hatte Selenskyj der US-Zeitung „Washington Post“ am Montag in einem Interview gesagt: „Die wichtigsten Sanktionen sind es, die Grenzen zu schließen, denn die Russen nehmen anderen ihr Land weg.“

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In der EU wird ein Erschweren oder eine völlige Einstellung der Vergabe von Touristenvisa an Russen diskutiert. Die baltischen Staaten etwa vergeben bereits jetzt nur noch in Ausnahmen Visa an russische Staatsbürger. Finnland erwägt ebenfalls eine Verschärfung der Regelungen, fordert aber eine Lösung für den ganzen Schengen-Raum.

RND/dpa

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