Nach Einschätzung britischer Geheimdienste

Mit lukrativen Boni: Russland lockt Freiwillige für neue Kampfeinheiten

Russische Soldaten entladen T-72-Panzer auf den Bahnsteigen des Bahnhofs im Dorf Gvardeyskoe in der Nähe von Simferopol. (Symbolfoto)

Russische Soldaten entladen T-72-Panzer auf den Bahnsteigen des Bahnhofs im Dorf Gvardeyskoe in der Nähe von Simferopol. (Symbolfoto)

London. Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland zur Stärkung seiner Offensive in der Ukraine Freiwillige für ein neues Armeekorps rekrutieren. Den Rekruten - Männern bis zum Alter von 50 und mit mittlerem Schulabschluss - würden lukrative Boni angeboten, hieß es am Mittwoch in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums. Hauptquartier der neuen Einheit, die von den Briten als „3rd Army Corps (3AC)“ bezeichnet wird, soll Mulino, eine Siedlung im Gebiet Nischni Nowgorod östlich von Moskau, sein.

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Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass es den Ukraine-Krieg entscheidend beeinflussen werde, hieß es weiter aus London. Es werde den Russen voraussichtlich nicht gelingen, das neue Korps auf die übliche Truppenstärke von 15.000 bis 20.000 zu bringen.

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Nach erheblichen Verlusten kämpfen die Russen in der Ukraine derzeit einerseits daran, ihre Offensive im Donbass weiter voranzutreiben und andererseits ukrainische Gegenangriffe im Süden abzuwehren.

Explosionen auf von Russland annektierter Halbinsel Krim

Die genaue Ursache ist bisher jedoch noch unklar. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sei Munition detoniert.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

RND/dpa

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