Merz zum Hochwasser: In bestimmten Gebieten wird man nicht mehr bauen können

Der CDU-Politiker Friedrich Merz fordert angesichts der Hochwasser­katastrophe Konsequenzen für die Bauplanung.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz fordert angesichts der Hochwasser­katastrophe Konsequenzen für die Bauplanung.

Berlin. Der Vizepräsident des CDU-nahen Wirtschaftsrats, Friedrich Merz, hat sich dafür ausgesprochen, zerstörte Gebäude in den Hochwassergebieten nicht unbedingt an Ort und Stelle wieder aufzubauen. „Das Baugebiet muss dem Risiko angepasst werden, sonst laufen Hauseigentümer und Unternehmer Gefahr, beim nächsten Hochwasser wieder alles zu verlieren“, sagte Merz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das bedeutet, dass man in bestimmten Gebieten künftig nicht mehr bauen können wird.“

In der Vergangenheit sei „offensichtlich zu nah an den Wasserläufen gebaut worden“. Außerdem seien zu viele Wasserläufe begradigt worden. „Das muss man sich anschauen und Konsequenzen für den Wiederaufbau ziehen“, sagte Merz. Es sei auch wichtig, Flussauen als Überschwemmungsraum auszubauen. „Dann gibt es deutlich weniger Hochwasserschäden.“

In seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt Arnsberg sei dies durch eine Vergrößerung der Auengebiete um die Ruhr vorbildlich gelungen.

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